Sonntag, 31. Oktober 2010

Monatsrückblick Oktober 2010

Happy Halloween an alle!!!

Nun ist der Oktober auch schon wieder vorbei... Und diesmal ist es echt schleppend für mich gelaufen. Viele Beiträge kamen verzögert bzw. total verspätet. Ich musste oft lange nachdenken, was ich berichte. Aber ich will einfach damit fortfahren, jeden Tag einen Eintrag zu posten.

Diesen Monat habe ich nur zwei Bücher gelesen - jedenfalls wenn es um private Lektüren geht. Für die Uni musste ich mich ja auch wissenschaftlichen Büchern widmen. Gelesen und rezensiert habe ich "Mein Leben als Mensch" von Jan Weilter und das kurze Buch "Kick Back" von Viv French. Zu mehr hat es leider nicht gereicht. Ich hoffe, im November kann ich mehr als nur Erebos rezensieren. Wobei ich für dieses Buch noch bestimmt eine Weile brauchen werde.

Drei neue Bücher kamen zu meinem SuB hinzu: "Erebos" von Ursula Poznanski, welches ich momentan lese, "Männertaxi" von Andrea Koßmann und "Frankenstein" von Mary Shelley. Also mehr Bücher als ich im Otober gelesen habe...

Ansonsten habe ich wie immer an meinen eigenen bzw. anderen Aktionen teilgenommen. Zusätzlich habe ich eine neue Seite namens "Wunschliste" erstellt, in denen ich die Bücher poste, die ich irgendwann haben möchte.

Soweit zu diesem Monat. Man kann gespannt sein, wie es im Oktober weiter geht. Also ich bin ideenlos...

Samstag, 30. Oktober 2010

Weekly Events 16

”Zeigt uns ein Photo/ Photos von eurer Buchhandlung/ Handlungen, es gibt bestimmt mehrere davon…bei mir sind es zum Beispiel drei Buchgeschäfte


Das ist leider eine Aufgabe, die ich nicht erfüllen kann, da es nicht erlaubt ist, Fotos in Geschäften oder dergleichen zu schießen. Man könnte höchstens Fotos von außen schießen, aber leider sind meine drei Stamm-Buchhandlungen alle in einem Einkaufszentrum, an dem explizit am Eingang steht, dass Fotos zu machen nicht erlaubt ist... Tut mir echt leid! Andererseits sehen Buchhandlungen auch fast immer gleich aus. Große Unterschiede gibt es da nicht. Meine Buchhandlungen sind übrigens Buch Habel, Weltbild und Der Club. Wenn man je einen davon gesehen hat, kennt man im Prinzip alle. Von daher sind Fotos vielleicht sogar nicht nötig.

Freitag, 29. Oktober 2010

[Sub] Männertaxi

Juchuh!!! Etwas verspätet, aber besser spät als nie! Ich habe nun endlich "Männertaxi" von Andrea "Kossi" Koßmann bei mir zuhause. Ich hatte es mir vor zwei Tagen bei Amazon bestellt und der Postbote brachte es endlich heute vorbei. Ich wollte das Buch unbedingt haben, aber irgendwie kam mir immer was dazwischen, dass ich den Kauf verschieben musste. Jetzt habe ich schließlich die knappen 9 Euro investiert. Ich hoffe, es lohnt sich, aber da bin ich mir so ziemlich sicher.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

[SuB] Frankenstein

Heute habe ich in Frankfurt/Main an der Konstablerwache in einer mickrigen Seitenstraße einen kleinen Buchladen entdeckt. Dort gab es Bücher zu sehr günstigen Preisen. So habe ich diese Hardcover-Ausgabe von Mary Shelleys "Frankenstein" dort für 3,95 Euro gefunden. Das musste ich dann natürlich sofort mitnehmen. Zufällig passt das jetzt auch noch zu Halloween. Diesen Klassiker wollte ich sowieso irgendwann mal lesen. Daher hat das ganz gut gepasst. Na ja, bis ich es lese, wird es wahrscheinlich noch etwas dauern.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Neues Profilfoto auf blogger.com

So, mein altes Profilbild hier konnte man lange genug bestaunen. Irgendwie wurde es mir zu langweilig - vor allem weil der Ausschnitt von meinem Auge noch aus einer Zeit stammt, wo ich ganz anders aussah. Gut, das würde man an dem Auge nicht erkennen, aber da ich das komplette Foto kenne und nicht mehr daran erinnert werden möchte, habe ich hier nun ein neues entworfen. Natürlich ist es im typischen perolicious-Gelb gehalten, wie ich es liebe. Ich bin auch nur andeutungsweise darauf zu erkennen. Mehr muss man ja nicht sehen können...

Dienstag, 26. Oktober 2010

[Wunschliste] Alles wird gut

Ich als großer Fan der No Angels habe es doch tatsächlich nicht mitbekommen, dass ein ehemaliges Mitglied von ihnen ein Buch geschrieben hat... Wie konnte das denn nur passieren? Lebe ich denn auf dem Mond? Und es wurde sogar auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt. Hätte ich das gewusst, wäre ich vielleicht doch hingegangen. Dieses Buch muss ich unbedingt haben und gehört deshalb auf meine Wunschliste!

Montag, 25. Oktober 2010

Neue Seite: Wunschliste

Hier oben drüber findet man nun eine neue Seite - mit meiner Wunschliste! Und zwar stehen auf dieser Liste, die Bücher, die ich gerne noch lesen möchte, aber noch nicht habe bzw. mir auch nicht ausgeliehen habe. Wenn ich eine Rezension lese oder irgendwie anders auf ein Buch aufmerksam werde, kommt dieses Buch zukünftig auf meine Wunschliste. Ich hoffe, dass mit der Zeit die Werke von der Wunschliste dann auf meinen SuB wechseln.
Die Liste ist auch perfekt für meine liebe Familie und meinen Freunden - wer mir eine Freude machen will, kann mir gerne eines dieser Bücher zu Weihnachten oder anderen Gelegenheiten schenken! ;-)
Ansonsten verschwindet ein Buch auch von der Liste, sobald ich es mir auch von jemanden leihen konnte. Ihr wisst ja mittlerweile, dass ich ein Buch nicht unbedingt besitzen muss bzw. auch nicht eine neue Ausgabe bevorzuge. Mir ist es überhaupt wichtig ein Buch lesen zu können.
Zukünftig möchte ich dann auch eine neue Rubrik in meinen Blog aufnehmen und auch dann Einträge verfassen, wenn ich auf ein Buch aufmerksam wurde und diesen deshalb auf meine Wunschliste setze. Bisher habe ich ja nur über Bücher berichtet, die auf meinen SuB gelandet sind. So eröffne ich eine kleine neue Perspektive und habe mehr Stoff zum Schreiben.
Da ich in den nächsten Tagen aber erst mal allgemein diese Seite auf den neusten Stand bringen muss, beginne ich mit dem Berichten über neue Wunschlisten-Bücher erst, sobald ich wirklich ein mir zum jetzigen Zeitpunkt komplett neues Buch entdecke.
Vielleicht greifen auch einige andere Blogger diese Idee auf...

Sonntag, 24. Oktober 2010

[Stöckchen] Buchcover

Heute habe ich mir mal mein eigenes Stöckchen ausgedacht und hoffe, dass es ganz viele von euch auffangen und es dann auch beantworten werden! Ich würde mich freuen, wenn ihr einen Kommentar mit dem Link zu eurer Antwort hinterlassen würdet.

1. Welches Buch hat deiner Meinung nach das schönste Cov
er?
Becca Fitzpatricks "Engel der Nacht" hat ein wunderschönes Cover. Das Motiv ist sehr gut gewählt und die Farben gefallen mir auch sehr gut. Dieses Bild würde ich mir sogar groß gerahmt aufhängen. Ich bin schon sehr auf den Inhalt gespannt.


2. Welches ist das mieseste Cover, dass du je gesehen hast?

Das Cover von Jan Weilers "Maria, ihm schmeckt's nicht" ist ein heilloses Durcheinander. Die Bildchen sind hässlich und alles ist insgesamt nicht ansprechend. Zum Glück ist der Inhalt so gut.


3. Welches Cover hat deiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt des Buches gepasst?

Das Cover von Sharon Creechs "Der beste Hund der Welt" wurde schlicht gehalten. Und das passt so gut zum Inhalt. Es geht um ein Kind, dass den Zauber von Gedichten für sich erkennt. Der Schreibstil und der ganze Inhalt wurde genauso schlicht und einfach gehalten und hat trotzdem eine riesige Wirkung. Davon abgesehen ist das Cover gelb... die Farbe begeistert mich ja sowieso immer.


4. Welches Cover hat deiner Meinung nach gar nic
ht zum Inhalt gepasst?
Allgemein finde ich die Cover zu der "House of Night"-Reihe nicht sehr gelungen. Mir sind die Personen auf den Covern immer zu alt und überhaupt nicht jugendlich. Außerdem schreiben sie einem zu sehr vor, wie die Charaktere in den Büchern auszusehen haben. Zum Beispiel habe ich mir Zoey nie so vorgestellt, wie sie auf dem Cover von "Gezeichnet" aussieht - wenn es sie überhaupt darstellen soll, was ich aber kaum bezweifle.

5. Welches Buch hast du wirklich nur aufgrund des Covers gekauft?
Ich muss zugeben, dass ich
Bücher nie nur aufgrund des Covers kaufe. Und deshalb muss ich bei dieser Frage passen (obwohl ich sie selbst gestellt habe).

6. Welches Cover hast du trotz eines schlechten Covers gekauft?
Das Cover von Morton Rhues "Boot Camp" ist so langweilig und hässlich, aber der Inhalt hat mir so gefallen, dass ich mir das Buch trotzdem gekauft habe.

Samstag, 23. Oktober 2010

Gesang der Geister über den Wassern

Kennt ihr das Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe? Also für meine Examensarbeit muss ich mich ausführlich damit auseinander setzen und habe es deshalb viele Male lesen müssen. Ich bin ja nicht gerade der Goethe-Fan und Gedichte - obwohl ich gerne mal eines selber schreibe - sind auch nicht wirklich mein Ding. Und dieses macht mir besonders zu schaffen, da es von der Form her sehr "frei" ist. Mittlerweile habe ich bestimmt gefühlte 150 Mal gelesen und irgendwie bringt es mir keine neuen Erkenntnisse. Eine richtige Interpretationshilfe habe ich auch nirgends finden können. Falls mir da jemand weiter helfen kann und irgendwelche Ideen hat (weil er sich schon mal selbst Gedanken zu dem Gedicht gemacht hat) oder ein Buch kennt, welches mich bei diesem Gedicht weiter bringen könnte, wäre ich demjenigen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr dankbar.

Ansonsten würde mich mal so nebenbei interessieren, welches euer Lieblingsgedicht ist? Über Antworten in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen!

Freitag, 22. Oktober 2010

Weekly Events 15

Sorry für die verspäteten Einträge! Sie werden alle nachgereicht.

Welche 3 Bücher würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Die Frage fällt mir nicht schwer zu beantworten. Ich würde die letzten drei Harry Potter Bände mitnehmen: "Harry Potter und der Orden des Phönix", "Harry Potter und der Halbblutprinz" und "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes". Das hat folgende Gründe:
1. Ist es schon länger her, dass ich die Bücher gelesen habe und deshalb könnte ich sie jetzt wieder einmal lesen.
2. Habe ich sie nur einmal gelesen und bei erneutem Lesen würde mir vielleicht noch mehr auffallen als beim ersten Mal.
3. Sind die Bücher ziemlich dick und ich hätte ein längeres Lesevergnügen als mit dünneren Büchern.
4. Habe ich das letzte Buch nur auf Englisch gelesen, was bedeuten würde, dass es auf Deutsch für mich noch mal komplett neu wäre.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

[Aktion] Pero fragt Andrea Koßmann

Ich hatte mal die Idee, Autoren anzuschreiben und ihnen eine bestimmte Frage zu stellen. Leider war die Ausbeute dieser Aktion nur sehr gering. Trotzdem möchte ich euch das, was zurück kam nicht vorenthalten. Und vielleicht schaffe ich es ja auch noch in Zukunft, weitere Autoren zu finden, die bereitwillig mitmachen.

Glücklicherweise war unsere liebe Andrea "Kossi" Koßmann so lieb und hat mir eine Antwort auf folgende Frage geschickt:

Welches ist Ihr Lieblingsbuch und warum?


Andrea Koßmann:

Mein Lieblingsbuch ist "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafon. Weil es Buch ist, in dem es um Bücher und vor allem um die Liebe zu Büchern gibt. Und weil ich die Vorstellung, dass es sogar einen "Friedhof der vergessenen Bücher" gibt, einfach wunderbar finde, denn kein vergessenes Buch sollte jemals wirklich vergessen sein.

Wer Bücher liebt, wird diesem Buch einen Altar bauen!


Vielen Dank, Kossi, für die Antwort!!!

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Blog Updates

Meine Güte... Ich komme kaum hinterher mit den Einträgen für meinen Blog! Ich versuche wirklich jeden Tag einen neuen Eintrag zu posten, aber es kommt leider vor, dass Einträge ein oder zwei Tage zu spät kommen. Das tut mir sehr leid. Ich bemühe mich wirklich sehr, aber ich weiß oft nicht, was ich schreiben soll. Stöckchen werden ja so gut wie gar nicht mehr geworfen. Also ich würde mich sehr freuen, wenn mal wieder was in die Runde gebracht wird. Ich antworte auf Stöckchen und ähnlichem sehr gerne.
Mit dem Lesen komme ich auch nur sehr langsam voran, da ich ja nebenbei noch meine Examensarbeit schreibe und auch viele andere Dinge zu tun habe. Ich hoffe, man nimmt mir das nicht übel.
Ansonsten würde ich mich wirklich über ein paar Anregungen freuen! Postet mir doch mal eure Vorschläge, Ideen und Tipps unter diesen Eintrag. Vielen Dank im Voraus dafür!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Kick Back von Viv French

Inhalt: Josh ist eher ein Außenseiter. Doch plötzlich bekommt er die Chance in einer Band als Drummer mitzuspielen. Doch will man ihn wirklich als Schlagzeuger haben oder bloß sein Schlagzeug?

Meine Meinung: Heute habe ich dieses kurze Buch (59 Seiten mit vielen Zeichnungen) in unserer Universitäts-Bibliothek entdeckt und in einer halben Stunde durchgelesen. Das Buch ist auf Englisch und anscheinend auch als Lektüre für die Schule konzipiert worden. Ich denke, an diesem Buch ist weniger der Inhalt interessant als das, was man damit im Schulunterricht tun könnte (z.B. Vokabeln einführen). Und das ist auch der Kritikpunkt: Von der Story her ist es langweilig und wirklich nichts Besonderes. Unterhalten wurde ich nicht wirklich. Ich habe es lediglich zuende gelesen, weil es kurz war und ich damit wusste, dass ich damit ein wenig Stoff für meinen Blog haben würde.

Fazit: 1 von 5 Punkten
 

Taschenbuch: 84 Seiten 
Verlag: Barrington Stoke Ltd; Auflage: New edition (21. April 2005) 
Sprache: Englisch 
ISBN-10: 1842993453 
ISBN-13: 978-1842993453

Montag, 18. Oktober 2010

[Aktion] Ich frage mich selbst... 08

Welche sind mir die fünf unsympathischten Buch-Charaktere?

1. Professor Snape aus "Harry Potter": Obwohl sich am Ende heraus stellt, dass er auf jeden Fall zu den Guten gehört, war mir Snape immer sehr unsympathisch. Wie er Harry immer fertig gemacht hat und wie gemein er sich benommen hat, hat mich stets genervt.

2. Neferet aus "House of Night": Diese Hohepriesterin aus dem House of Night gehört wohl zu den falschesten Schlangen der Buch-Charaktere. Am Anfang schien sie noch so mütterlich nett zu Zoey zu sein. Und später entpuppt sie sich als ein unberechenbarer Bösewicht.

3. Lady Macbeth aus "Macbeth": Macbeth ist ja selbst kein Unschuldslamm, aber seine Frau ist ja noch um einiges schlimmer. Sie ist ja quasi die treibende Kraft bei den Taten, die Macbeth begeht. Sie ist selbstsüchtig und machtgierig, was sie wirklich sehr unsympathisch macht.

4. Ronnie Sidney aus "Der Musterknabe": Obwohl man Ronnies Taten irgendwie auch nachvollziehen kann, ist er einem sehr unsympathisch. Susan hat ja ähnliches erlebt wie er und begeht auch ähnliche Taten, doch sie wirkt dabei nicht so blutrünstig und böse wie Ronnie.

5. Pfarrer Durant (Julia Durants Vater) aus den Krimis von Andreas Franz: Mit seinen ständigem Gepredige über Gott und haltlosen Argumenten, die in den Büchern als richtig und gut hingenommen werden, geht mir dieser Pfarrer gewaltig auf die Nerven. Er ist zwar in dem Sinne kein böser Charakter, aber mir trotzdem sehr unsympathisch.

Sonntag, 17. Oktober 2010

[Kurzgeschichte] Schuldgefühl

Heute mal kein Gedicht von mir, aber eine Kurzgeschichte, die ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Viel Spaß beim Lesen!

Schuldgefühl


Aaron ist verstört. Er weiß nicht, was er tun soll. Er kaut nervös an seinen Fingernägeln und starrt auf die Dächer der gegenüberliegenden Häuser. Um ihn herum ist es still. Es herrscht eine eisige Totenstille.

Aaron steht vor dem Fenster seines winzigen Zimmers, das sich im siebzehnten Stockwerk eines Hochhauses befindet. Draußen regnet es und es scheint als zögen die dunklen Wolken direkt über ihn hinweg. Wenn jemand stirbt und es regnet danach, vermutet man, der Himmel weine. Dieses könne man nun auch behaupten, denn Aarons Mutter starb wenige Stunden zuvor.

Aarons Blick scheint leer. Seine dunklen Augen blicken starr in eine Richtung, in Richtung des Horizontes, von dem aus ihm dunkle Regenwolken entgegen kommen. Manchmal blitzt es, doch Aaron zuckt deshalb nicht zusammen. Sein Blick verharrt stattdessen starr.

Es ist dunkel in Aarons Zimmer, obwohl es erst Nachmittag ist. Aber die Schatten der dunklen Regenwolken verdrängen das Licht der Sonne. Auch in Aarons Herzen gibt es nun kein Licht mehr. Auch dieses wurde verdrängt. Es wurde verdrängt durch einen dunklen Schatten, den er selber glaubt, verursacht zu haben.

Wenige Stunden zuvor lebte seine Mutter noch. Sie war eine bildhübsche Frau mit blauen Augen und langen blonden Haaren. Sie war schlank und hatte eine sportliche Figur. Deshalb arbeitete sie früher auch als Foto- und Laufsteg-Model. Sie war zwar keine Claudia Schiffer oder Heidi Klum, aber sie bestritt einige Modenschauen und war nicht ganz unerfolgreich. Doch nun ist sie tot. Dabei war sie noch keine 35 Jahre alt.

Julia Fuchs war der Name von Aarons Mutter. Sie hatte ihn bekommen, als sie gerade 16 Jahre alt wurde. Er hatte ihre blonden Haare und blauen Augen geerbt. Sein Vater, ein Fotograf, starb noch, bevor er das Licht der Welt erblickte, an einer Überdosis Heroin. Julia hatte nicht mal ein Foto von ihm, das sie ihrem Sohn hätte zeigen können. Ihre Bekanntschaft zu ihm war nur flüchtig gewesen.

Mittlerweile ist Aaron 18 Jahre alt und selbst Model. Allerdings ist er auf keinen Laufstegen unterwegs. Stattdessen wird er für verschiedene Versandhauskataloge abgelichtet. Er ist ziemlich groß und hat kurze blonde Haare. Sein markantes Gesicht lasse es nie vermuten, dass er erst 18 Jahre alt sein solle. Regelmäßig treibt Aaron Sport. Er joggt jeden Morgen und ist in einem Fußball-Verein. Ab und an geht er auch in ein Fitness-Studio. Er besucht noch die 12. Klasse eines Gymnasiums und will nächstes Jahr sein Abitur machen, doch daran verschwendet er im Moment keinen Gedanken. Sein Leben, so wie es vorher war, solle nun schlagartig vorbei sein. Alles würde sich ändern.

Seine Nägel sind mittlerweile blutig gekaut. Er steht immer noch in seinem Zimmer vor dem Fenster und blickt starr nach draußen. Auf der einen Seite seines winzigen Zimmers befindet sich noch sein Bett und auf der gegenüberliegenden Seite steht sein Kleiderschrank. Auf den Tapeten hängen Poster von verschiedenen Schauspielerinnen und Fußballern. An der Decke baumelt eine einsame Glühbirne. Sie ist nur durch ein einziges Kabel mit der Decke verbunden, doch das Kabel sieht ziemlich dünn aus und es scheint fast so, als würde es bei dem nächsten Windstoß reißen. Die Glühbirne baumelt da oben vor sich hin und man weiß nicht, ob sie noch brennen würde. Nur die leichten Spuren von Ruß lassen darauf hindeuten, dass einmal ein Licht darin aufleuchtete.

Aaron zieht die weißen Vorhänge zu und dreht sich um. Er blickt zur Tür, die sich auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Er geht langsam auf sie zu, doch er bleibt zwischen Bett und Schrank mitten im Zimmer stehen und starrt gebannt auf die Tür. Er hofft, seine Mutter würde nun hereinspazieren, als sei nichts gewesen und alles sei wieder in Ordnung. Doch er wartet vergeblich. Nichts ist mehr in Ordnung.

Er geht zu seinem Bett, setzt sich hin und legt seinen Kopf in seine Hände. Er streicht sich über den Kopf und starrt mit weit aufgerissen Augen auf den Boden.

Was habe ich getan?“, denkt er sich und will am liebsten laut los brüllen, doch ihm steckt ein schwerer Kloß im Hals. Er kann sich nicht äußern. Sein Mund öffnet sich, aber nichts kommt heraus. Er kann einfach keinen Laut von sich geben. Zu sehr schmerzt es ihm in der Brust, wenn er etwas sagen möchte. Dann blickt er auf und starrt zur Decke, von der die einsame Glühbirne hängt. Plötzlich reißt das Kabel und die Glühbirne fällt zu Boden und zerbricht. Aaron schaut zu Boden und sieht dort die Scherben der zerbrochenen Glühbirne liegen. Sie würde nie wieder leuchten. Bei diesem Gedanken läuft ihm eine Träne über die Wange.

Als Aaron wieder erwacht, liegt er auf seinem Bett. Seine Beine berühren noch immer den Boden. Er muss wohl eingeschlafen sein, als er sich auf das Bett gesetzt hat. Das ist aber auch kein Wunder, denn er bekam Beruhigungsmittel von seinem Arzt. Er schaut auf seine Armbanduhr. Er muss ein paar Stunden geschlafen haben, denn es ist mitten in der Nacht. Draußen regnet es mittlerweile nicht mehr, aber es ist stockdunkel. Nur der Mond ist am Himmel zu erkennen, der ein wenig Licht spendet und Aarons Zimmer erleuchtet. Er hat starke Kopfschmerzen und fasst sich deshalb an die Stirn. Eben hat er im Traum noch einmal alles erleben müssen. Ihn plagen starke Gewissensbisse, denn er ist der festen Überzeugung, dass es seine Schuld sei, dass seine Mutter sterben musste. Ohne ihn wäre das niemals passiert.

In seinem Traum sah er noch einmal, was am heutigen Vormittag geschah. Er sah, wie seine Mutter leblos auf dem Küchenboden lag und er fassungslos daneben stand. Er musste dabei zusehen, wie seine eigene Mutter elendig krepierte. Und er konnte nichts dagegen tun. Es ist sogar noch viel schlimmer für ihn: Er glaubt fest daran, dass er die Schuld daran tragen würde.

Hätte sie ihn bloß nie kennen gelernt.

Aaron denkt zurück, an die schreckliche Zeit, die er seit zwei Jahren durchmachen musste. Seit dieser Zeit ist es nicht mehr so, wie es davor war, als seine Mutter noch nicht verheiratet war. Erst ungefähr zwei Jahre nach ihrer Hochzeit nahm das Übel seinen Lauf und es endete mit dem Tod einer Frau. Und diese Frau ist seine geliebte Mutter, die bislang für ihn seine ganze Familie darstellte.

Alles begann vier Jahre zuvor. Seine Mutter lernte einen neuen Mann kennen. Fred Kaiser war zehn Jahre älter als Aarons Mutter. Er war ein großer muskulöser Mann mit dunklem, leicht grau meliertem Haar. Als Julia ihn damals kennen lernte, trug er noch einen Schnurbart. Mittlerweile lässt er sich eher einen Dreitagebart wachsen. Julia wurde schnell von seiner charmanten Art angezogen und so heirateten die beiden nur wenige Monate nach ihrem Kennenlernen.

Aaron fand seinen neuen Stiefvater anfangs ganz nett. Damals war er 14 Jahre alt und leicht mit Geschenken zu beeindrucken. Sie wohnten in einem großen Haus und Aaron hatte sein eigenes riesiges Reich. Im Keller gab es einen Partyraum, worin er oft seine Freunde einladen durfte. Allgemein hatte er damals viele Freiheiten, welche sich jeder Teenager gewünscht hätte. Aus diesen Gründen dachte er nicht näher darüber nach, was Fred für ein Kerl war und ob seine Mutter glücklich mit ihm sein würde. Ihnen fehlte es jedenfalls an nichts. Für ihn war alles in Ordnung und seine Mutter erschien in seinen Augen nie unglücklich.

Im Grunde wusste Aaron nichts über seinen neuen Stiefvater. Sie unternahmen nie etwas zusammen oder führten gar ein längeres Gespräch. Aaron wusste nicht mal genau, womit Fred sein Geld verdiente. Seine Mutter erklärte ihm nur einmal, dass er Geschäftsmann wäre und gewisse Dinge, von denen er keine Ahnung hatte, verkaufen würde. Um ehrlich zu sein, interessierte es ihn auch nicht im Geringsten. Er war nur darüber froh, dass seine Mutter glücklich war und dass Fred ihn weitgehend in Ruhe ließ.

Aaron wollte nie einen Vater. Er brauchte nie einen Vater. Er kam sehr gut alleine mit seiner Mutter zu Recht und er dachte sich, dass er ja nichts vermissen könnte, was er niemals gehabt hatte. Und wenn seine Freunde früher mit ihren Vätern Fußball spielten oder andere Sachen unternahmen, durfte Aaron daran teilnehmen oder das ein oder andere mit einen von den Freunden seiner Mutter unternehmen. So vermisste er nie etwas.

Seine Mutter hatte im Laufe der Zeit einige Männerbekanntschaften, aber nie war es was Festes. Die Beziehungen dauerten höchsten zwei bis drei Monate an, wobei zwischen den Beziehungen eine viel längere Zeit verging. Julia war sehr wählerisch in Sachen Liebe. Als Model lernte sie immer viele Männer kennen, aber nur mit den wenigsten begann sie eine Beziehung. Und meistens bemerkte sie sehr schnell, dass ein Mann nicht zu ihr gepasst hätte und beendete viele Beziehungen deswegen schnell.

Doch in Fred sah sie etwas anderes. Aaron weiß nun im Nachhinein nicht mehr, was sie so faszinierte, aber es scheint, als wäre sie von ihm besessen gewesen.

Obwohl Aaron später oft den einen oder anderen Streit zwischen Fred und seiner Mutter mitbekam, blieb Julia immer bei ihrem Ehemann. Sie sagte vor der Hochzeit immer, dass sie nur einmal in ihrem Leben jemanden das Jawort geben wollen würde und dieses Mal hätte sie den Richtigen gefunden, dem sie ihr Herz schenken dürfte. Mit Fred wollte sie ihr ganzes Leben verbringen. Aus diesem Grund blieb sie bei jedem noch so großen Streit bei ihm. Sogar als er anfing sie zu schlagen, verließ sie ihn nicht. Aaron versuchte immer, sie dazu zu bringen, loszulassen und Fred endgültig zu verlassen. Doch sie wollte das nicht. So kam es dazu, dass auch er sich immer häufiger mit seinem Stiefvater stritt. Doch Aaron war nicht so schwach wie seine Mutter. Er war Fred nicht hörig und so drohte er damit, zur Polizei zu gehen, wenn er ihn nur ein einziges Mal anfassen würde. Und so hatte er auch dies alles an Julia auslassen müssen. Sie würde ja nicht abhauen oder zur Polizei gehen. Das wusste Aarons Stiefvater.

Einmal zeigte Aaron seinen Stiefvater aber doch an, als er wieder einmal seine Mutter grün und blau geschlagen hatte. Danach sah sie furchtbar aus. Ihr hübsches Gesicht war grässlich entstellt, ihre Lippen waren aufgeplatzt und beide Augen waren so angeschwollen, dass sie kaum sehen konnte. Aaron erzählte alles der Polizei, doch als seine Mutter gegen Fred nicht aussagen wollte, wurde die Anklage wieder fallen gelassen.

Julia flehte ihren Sohn an, er sollte das nie wieder tun.

Es wird alles wieder gut“, versuchte sie ihm immer einzureden. Doch Aaron glaubte das nicht und wurde immer aggressiver gegen seinen Stiefvater. Doch Fred ließ sich nicht einschüchtern, da er viel muskulöser und stärker war als sein Stiefsohn. Und er wusste, dass ihm nie etwas passieren könnte, solange ihm Julia so hörig sein werde.

Wenn er gewusst hätte, dass Fred so weit gehen würde, hätte er verstärkt etwas gegen ihn getan.

Während Aaron in Richtung Badezimmer läuft, lässt er sich diesen Gedanken durch den Kopf gehen und macht sich innerlich noch mehr Vorwürfe. Nicht nur die Schuld an der Tat diesen Tages solle auf seinen Schultern lasten, sondern auch noch die Schuld der vergangenen vier Jahre.

Ich hätte von Anfang etwas dagegen tun müssen.

Der Achtzehnjährige zieht sein Sweatshirt aus und beugt sich über das Waschbecken. Er dreht den Wasserhahn auf und spritzt sich etwas kaltes Wasser ins Gesicht. Als er in den Spiegel schaut, merkt er, dass er sein eigenes Gesicht nicht ertragen kann. Hätte er bloß seinen Mund gehalten, wäre seine Mutter noch am Leben. Angewidert von sich selbst wendet er sich von seinem Spiegelbild ab und wischt sich mit seinem Sweatshirt das Gesicht trocken. Danach wirft er es einfach auf den Boden und geht zurück in sein dunkles Zimmer.

Die ersten Sonnenstrahlen scheinen am frühen Morgen durch das Fenster von dem kleinen Zimmer im siebzehnten Stockwerk. Vom Gewitter des vorherigen Tages ist nichts mehr zu erkennen. Aaron richtet sich von seinem Bett auf. Seine Augen sind wegen der Tränen und der Müdigkeit rot unterlaufen. Er hat die ganze Nacht kein Auge mehr zugetan. Er geht zu seinem Fenster, schiebt die weißen Gardinen zur Seite und öffnet es. Der Duft von frischem Regen steigt ihm sofort in die Nase. Er schließt seine Augen und nimmt einen kräftigen Atemzug von dieser Luft. Einen Moment lang hat er ein wohliges Gefühl im Bauch. Er kann für eine Sekunde lang das Unheil des vergangenen Tages vergessen und einfach den Morgen genießen. Doch als er die Augen wieder öffnet und er auf die Dächer der gegenüberliegenden Häuser schaut, wird ihm wieder bewusst, wo er ist. Er befindet sich an dem grauenvollen Ort, wo alles passierte. Er ist an dem Höllenschlund, wo seine Mutter gestern noch sterben musste. Nur eine Wand trennt ihn von dem Ort, wo sein Stiefvater mit einem Messer auf seine Mutter einstach. Und er hat nur zusehen können.

Vor fast zwei Monaten hatte Aaron seine Mutter überreden können, den gewissenlosen Mann zu verlassen. Erst zögerte sie noch und wollte bei ihrem Ehemann bleiben. Doch als er ihr erzählte, was er am Vortag gesehen hatte, war sie dazu entschlossen, endgültig ihren Ehemann zu verlassen.

Aaron war mit ein paar Freunden in der Disko. Als sie sich nach einer ausgelassenen Nacht verabschiedeten, schlenderte er die Straße entlang. In einer dunklen Seitengasse hörte er dann eine ihm vertraute Stimme. Es war Freds Stimme, die er ein paar Meter von ihm entfernt, wahrnahm. Da täuschte er sich ganz sicher nicht.

Das kostet 250 Euro!“

Ist das denn auch guter Stoff?“, erwiderte eine andere, raue Stimme.

Das Zeug ist astrein! Gib mir jetzt meine Kohle!“

Aaron war geschockt. Er nahm zwar nur die Silhouetten zweier Männer wahr, doch er war sich ganz sicher, dass einer der beiden sein verhasster Stiefvater gewesen sein musste.

Plötzlich hörte er Schritte.

Bleib stehen! Gib mir mein Geld!“, schrie Fred den Schritten, die schnell auf Aaron zukamen, hinterher.

Doch gerade als das Gesicht des Mannes in das Licht einer Straßenlaterne eintrat, fiel ein Schuss. Der Mann riss dabei seine Augen weit auf. Für den Bruchteil einer Sekunde kam es ihm so vor, als hätte der Mann Aaron angestarrt und ihn um Hilfe bitten wollen. Doch er konnte keinen Ton mehr von sich geben. Stattdessen fiel er auf die Straße und vor Aarons Füßen landete ein Beutel mit weißem Pulver.

Drogen!

Weitere Schritte kamen schnell auf ihn zu. Fred hätte ihm sicher etwas angetan, wenn er entdeckt hätte, dass er alles mitbekommen hatte. Schließlich hatte er in diesem Augenblick einen Mord mit ansehen müssen. Fred schoss den Mann einfach nieder. Sofort nahm Aaron seine Füße in die Hand und rannte weg. Erst später ließ er sich noch einmal alles durch den Kopf gehen. Der Mann, der vor seinen Augen erschossen wurde, war kaum älter als er. Er trug eine schwarze Lederjacke und eine dunkle Wollmütze. Wahrscheinlich war der Mann ein Junkie, dachte sich Aaron später.

Natürlich erzählte er dieses Geschehnis sofort seiner Mutter. Julia konnte mit einem Betrüger und Lügner verheiratet sein, sie konnte mit einem Schläger verheiratet sein, sie konnte sogar die Ehefrau eines Drogendealers sein, aber sie wollte auf keinen Fall die Ehefrau eines Mörders bleiben. Das wurde ihr in diesem Moment bewusst und so packte sie schnell ein paar Sachen zusammen und zog mit ihrem Sohn kurzerhand aus dem großen Haus.

Dass dieser Kerl auch nicht davor zurück schrecken würde, seine Mutter umzubringen, das hätte Aaron in diesem Augenblick nicht gedacht. Er war ein grausamer Schläger und wohl auch ein schrecklicher Drogendealer, der seinen Job sehr gründlich erledigte und wenn nötig, einen Junkie, der nicht zahlte, nieder schoss. Aber er hätte trotzdem nicht daran gedacht, dass er seine Mutter töten würde. Schließlich versuchte er jahrelang, seinen miesen Charakter zu vertuschen, um nicht im Gefängnis zu landen. Doch diesmal rastete er völlig aus und nahm darauf keine Rücksicht mehr. Seine Ehre wurde angekratzt. Sein Stolz wurde verletzt. Und dass er das annahm, war nur Aarons Schuld. So denkt der Achtzehnjährige jedenfalls.

Aaron und seine Mutter nahmen sich, nachdem sie aus Freds Haus auszogen, diese kleine Wohnung im siebzehnten Stockwerk des Hochhauses. Etwas Besseres konnten sie auf die Schnelle nicht finden. Die Wohnung war nicht groß und auch nicht schön, aber für das Erste sollte sie reichen.

Natürlich erzählten die beiden niemanden, wohin sie zogen, denn es hätte ja dann Fred herausbekommen können. Er war ziemlich sauer und Julia wusste, wenn er sie fände, würde er sie wieder verprügeln. Auch so schon war es sehr schlimm für sie. Er belästigte sie täglich mit Anrufen auf ihrem Handy. Zuerst hatte sie seine Anrufe einfach ignoriert, doch sie wurden immer häufiger und sie erschrak bei jedem Male, bei dem das Handy losging. Schließlich besorgte sie sich eine neue Nummer. Daraufhin dachte sie, dass sie endlich Ruhe von ihm haben würde. Doch da irrte sie sich gewaltig.

Aaron blickt auf die Tauben, die sich auf dem Dach des gegenüberliegenden Hauses befinden. Er kann sie kaum erkennen, weil sie so weit weg sind. Er sieht nur, dass eine dieser Tauben nicht grau ist. Eine der Tauben besitzt ein weißes Gefieder. Eine weiße, wunderschöne Taube inmitten von vielen grauen Tauben. Sie ist ihm sofort ins Auge gefallen und er kann kein Auge von ihr ablassen. Es scheint ihm fast so, als würde die weiße Taube sich mit den anderen grauen Tauben unterhalten, wobei sie selbst den Mittelpunkt des Geschehens bildet. Sie erinnert ihn an seine Mutter, wie sie bei ihrer eigenen Geburtstagsfeier im letzten Jahr, als sie noch in dem großen Haus lebten, ihr weißes Sommerkleid trug und inmitten einer Menge von Männern stand, um sie zu unterhalten. Später bekam sie Schläge von Fred dafür, weil sie angeblich die Männer angemacht hätte. Aus Eifersucht schlug er sie zusammen.

Aaron dreht sich um und legt sich erneut aufs Bett. Er will versuchen etwas zu schlafen, auch wenn es ihm schwer fallen wird. Als er die Augen schließt, sieht er erneut, wie Fred zwei Tage vorher vor seiner Schule stand.

Wo ist deine Mutter?“

Das geht dich nichts an!“

Ich werde sie sowieso finden!“

Du kannst mir keine Angst machen.“

Sie wird sowieso zurück kehren zu mir!“

Das glaubst aber auch nur du ganz allein!“

Was soll das denn jetzt schon wieder heißen?“

Sie hat schon längst einen neuen, besseren Mann!“

Diesen Satz bereut Aaron immer noch. Er öffnet erneut die Augen und sein Herz rast. Er würde diesen einen Satz so gerne rückgängig machen, aber das ist nicht möglich. Er äußerte ihn und das war ein großer Fehler. Dieser eine Satz war verhängnisvoll. Dieser eine Satz führte zum tragischen Tod seiner Mutter.

Fred erschrak bei diesen Worten und verzog sein Gesicht. Aaron nickte ihm mit einem hämischen Lächeln zu, als würde er ihm sagen wollen, dass er das ruhig glauben könnte. Man konnte sofort erkennen, wie die Wut in das Gesicht seines Stiefvaters aufstieg. Sein Gesicht verzog sich zu einer teuflischen Miene. In seinen Augen brach ein loderndes Feuer aus. Er ballte die Fäuste und zog die Schultern nach oben. Aaron hatte ein Grinsen auf den Zähnen. Der Ehemann seiner Mutter drehte sich wutentbrannt um, lief zu seinem Auto und fuhr mit quietschenden Reifen davon.

Die Wut, die Aaron da im Gesicht seines Stiefvaters geschrieben stehen sah, war am nächsten Tag noch nicht verloschen. Ganz im Gegenteil, als er dann in ihrer Küche stand, schien er noch viel wütender gewesen zu sein. Woher er heraus bekam, wo Aaron mit seiner Mutter nun lebte, weiß Aaron immer noch nicht. Aber im Moment kann er auch darüber keinen klaren Gedanken fassen. Stattdessen sieht er noch einmal vor seinem inneren Auge, wie die gestrige Tat verlief.

Es klingelte an der Tür. Es war elf Uhr und Aaron stand in der Küche, um seiner Mutter und sich etwas zu Essen zu machen. Er kochte gerade heißes Wasser für die Nudeln auf. Seine Mutter ging zur Tür und rief ihrem Sohn dabei in die Küche zu:

Das wird wohl der Postbote sein. Ich erwarte ein Paket vom Versandhaus.“

Sie drückte auf den Türknopf und kam zurück in die Küche.

Kann ich dir irgendwie helfen?“

Nein, heute will ich dir mal was von meinen Kochkünsten zeigen, Mama.“

Da bin ich ja mal gespannt.“

Es klopfte an der Tür. Ohne zu zögern rannte Julia in den Flur und öffnete die Tür, ohne durch den Spion gesehen zu haben. Da stand er vor ihr. Ihr Ehemann und Peiniger. Und er sollte in wenigen Minuten zu ihrem Mörder werden. Sofort brüllte er los und bevor sie etwas sagen konnte, schubste er sie in die Wohnung. Er trat ungefragt herein und schlug die Tür hinter sich zu. Julia schrie. Aaron rannte in den Flur. Als er Fred sah, stellte er sich vor seine Mutter.

Ruf die Polizei, Mama! Mein Handy liegt in der Küche.“

Sofort eilte sie in die Küche. Fred ließ sich aber nicht aufhalten. Er stieß Aaron zur Seite. Er wollte seinen Stiefvater festhalten, doch er schaffte es nicht. Julia zitterte und drückte wild auf den Tasten des Handys herum. Doch Fred riss es ihr aus der Hand und schlug ihr mitten ins Gesicht.

Du Schlampe! Hast noch einen Stecher!“

Nein!“

Du Miststück! Du dachtest wohl, du kannst mich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans und dann das Geld mit einem neuen Typen verschleudern!“

Nein!“

Besorgt er es dir denn wenigstens gut?“

Ich habe doch gar keinen…“

Halt‘ die Schnauze!“

Aaron kam von hinten und wollte ihn auf den Rücken schlagen, doch er drehte sich schnell um und schlug ihn zu Boden. Auf der Arbeitsplatte stand ein Messerset. Er packte sich das größte davon und bewegte sich auf Julia zu. Sein Gesicht war vor Zorn entstellt. Seine Augen waren weit aufgerissen und seine Stirn hatte tiefe Falten geschlagen. Seine Zähne fletschte er wie ein Wolf auf der Jagd. Für Aaron stellte sich dies wie in Zeitlupe dar. Er schrie. Seine Mutter schrie. Doch Fred ließ sich nicht aufhalten. Er holte mit dem Messer aus und stach auf Julia ein. Aaron musste dies hilflos mit ansehen. Er konnte nichts dagegen tun. Mehrmals stach er auf Julia ein, bis sich ihr Körper nicht mehr bewegte und sie leblos auf dem Boden lag. Da ließ Fred das Messer fallen und drehte sich um. Auf seinem Gesicht war immer noch die Wut zu erkennen. Er ging an dem Sohn seines Mordopfers vorbei in den Flur. Nur das Zuschlagen der Tür ließ erkennen, dass er die Wohnung verlassen hatte. Aaron lief schnell zum leblosen Körper seiner Mutter und nahm sie in den Arm. Überall war Blut. Schnell nahm er sein Handy, das einen Meter von ihm entfernt auf dem Boden lag und wählte die Notrufnummer. Erst dann verlor er seine Fassung und weinte los.

Als der Krankenwagen wenige Minuten später aufkreuzte, konnte der Arzt nur noch Julias Tod feststellen.

Aaron schließt erneut die Augen und unterdrückt die Tränen, die ihm erneut entfliehen wollen. Er dreht sich auf den Bauch und vergräbt seine Augen in das Kissen. Er wusste, zu was sein Stiefvater fähig war. Er hatte schließlich einen Mord von ihm mitbekommen. Vorher war er ja auch sehr gewalttätig gegenüber seiner Mutter geworden. Warum konnte er dann nicht ahnen, dass Fred seine Mutter töten wird, wenn er etwas von einem neuen Freund hören würde. Warum hat er nicht vorher darüber nachgedacht und leichtsinnig ihm so einen Schwachsinn erzählt? Somit sorgte er dafür, dass sein Stiefvater erneut völlig die Kontrolle verlor, aber diesmal war es schlimmer als je zuvor. Auf diese Weise führte er den Mord seiner Mutter herbei. Auch wenn Fred vor dem Gesetz der Schuldige war und dafür nun viele Jahre im Gefängnis verbringen müsse, muss Aaron mit seinem eigenen Gewissen kämpfen und mit dieser Schuld leben.

Samstag, 16. Oktober 2010

Dshini.net: Ein neuer Buchwunsch

Nachdem mir mein erster Wunsch bei dshini.net erfüllt wurde und mir Erebos zugesandt wurde, habe ich mir nun auf der Seite einen neuen Wunsch erstellt. Und zwar sammle ich jetzt Punkte für "Arthur und die vergessenen Bücher: Band 1" von Gerd Ruebenstrunk. Knapp die Hälfte der Punkte habe ich sogar schon zusammen gehabt. Jetzt heißt es wieder weiter sparen. Aber ich habe Geduld, weil ich ja noch viele andere Bücher habe, die ich vorher noch lesen möchte. Von daher ist das nicht so schlimm, dass ich noch etwas Zeit investieren muss.

Freitag, 15. Oktober 2010

Weekly Events 14

”Stelle dein Lieblingsbuch/-bücher vor! Welche Bedeutung hat es für dich?”

"Der beste Hund der Welt" von Sharon Creech: Dieses Buch ist ein so zauberhaftes und süßes Buch, welches mich immer zutiefst bewegt. Genau das mag ich an einem Buch. Außerdem ist es das perfekte Buch zum Verschenken und zusätzlich kann ich es später auch mal im Unterricht behandeln, wenn ich Lehrer bin.

"Fahrenheit 451" von Ray Bradbury: Die Story dieses Buches ist nicht nur spannend, sondern auch sehr tiefgründig. Es lässt sich auf geniale Weise auch stets auf die Gegenwart übertragen. Viel Wahres steckt darin. Wir haben es damals in der Schule gelesen und seitdem gehört es zu meinen Lieblingsbüchern.

"Effi Briest" von Theodor Fontane: "Es ist ein weites Feld", aber Effis Leben berührt mich immer wieder aufs Neue. Auf Klassiker stehe ich ja normalerweise nicht so, aber dieses Buch fand ich sehr faszinierend. Damals habe ich das Hörbuch zum Buch beim Lesen mitangehört und die Stimme des Sprechers fand ich sehr schön. Das hatte die Wirkung für mich vielleicht noch verstärkt.

"Harry Potter" von J.K. Rowling: Ich glaube, diese Reihe hat mich so zum ersten Mal richtig gepackt und mich quasi zum Bücherwurm gemacht. Bei "Harry Potter" habe ich das Lesen so richtig für mich entdeckt. Außerdem sind die Bände alle wirklich sehr spannend und man kann sie einfach nicht aus der Hand legen, wenn man sie mal begonnen hat.

"House of Night" von P.C. Cast und Kristin Cast: Diese Reihe lässt an den Lesespaß von "Harry Potter" zurück erinnern und zieht mich quasi neu in den Bann. Das ist momentan die einzige aktuelle Reihe, die ich mit Leib und Seele verfolge.

Ich könnte jetzt noch viele weitere Bücher benennen, aber belasse es mal bei diesen.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Derzeitige Lektüre: Erebos

Nachdem ich mich so darauf gefreut hatte, es endlich in meinen Händen halten zu können, habe ich es nun wirklich begonnen zu lesen. Ich bin zwar noch nicht sehr weit gekommen, aber dies ist definitiv kein Buch, welches ich wieder zur Seite legen werde wie die anderen Bücher, die ich in den letzten Tagen begonnen hatte. Da ich aber momentan sehr viel anderes zu tun habe, weiß ich nicht, wann ich es durch haben werde und euch eine Rezension liefern kann. Natürlich hoffe ich, dass es noch diesen Monat sein wird, da sonst mein Lesepensum in diesem Monat wirklich niedrig sein würde (noch niedriger als er es sowieso schon immer ist).

Mittwoch, 13. Oktober 2010

[SuB] Erebos

Ich habe mir das Buch so lange gewünscht, aber ich bin meist zu geizig, 15 Euro für ein Buch auszugeben. So warte ich meist, bis es das Buch irgendwo gebraucht zu kaufen gibt oder ich es mir von jemanden ausleihen kann.
Doch dank Dshini.net und einer langen Sammelaktion von Punkten, wurde mir dort der Wunsch erfüllt und "Erebos" von Ursula Poznanski heute zugeschickt.
Heute kam das Buch endlich bei mir an und ich freue mich, es endlich lesen zu dürfen. Das Buch kommt auch gerade richtig, weil ich zuhause trotz so vieler Bücher keines gefunden habe, dass ich JETZT lesen möchte. Aber dieses will ich nun wirklich beginnen, denke ich.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Gewinnspiel bei Chrisu

Chrisu ("Meine Büchergalaxie") verlost "Drei Wünsche hast du frei" von Pearce Jackson auf ihrem Blog. Hierzu soll man nur über ihr Gewinnspiel auf seinem eigenen Blog und von seinen drei größten Wünschen berichten.
Also ich würde mir ein ewiges und friedliches Bestehen der Erde, ewiges Leben und Gesundheit für meine Familie und mich sowie Wohlstand für die Menschheit wünschen.
Nun muss ich nur noch den Link dieses Eintrags auf Chrisus Blog posten und schon nehme auch ich an dem Gewinnspiel teil.

Montag, 11. Oktober 2010

Studenten-Studie im Spiegel

Heute mal eine etwas andere Lektüre. Und zwar habe ich mir den Spiegel gekauft, weil darin eine Auswertung einer Studenten-Studie ist, an der ich auch teilgenommen hatte. Ich hatte den Aufruf damals bei StudiVZ gelesen und spontan mitgemacht. Und zwar musste man ein Online-Formular mit verschiedenen Fragen ausfüllen. Was da heraus gekommen ist, kann man im neuen Spiegel nachlesen. Ich fand es ein bisschen zu negativ, was da über uns Studenten gesagt wurde. Aber bildet euch am besten eure eigene Meinung.
Die anderen Artikel im Spiegel sind natürlich auch teilweise interessant!

Sonntag, 10. Oktober 2010

Entscheidungsschwierigkeiten

Nachdem ich nun "Mein Leben als Mensch" von Jan Weilter zuende gelesen habe, stand ich vor meinem Bücherregal und habe überlegt, was ich als nächstes lesen soll. Aber irgendwie kann ich mich einfach nicht entscheiden. Zunächst wollte ich den letzten der drei von mir ausgeliehenen Bücher von Andreas Franz - "Der Jäger" - lesen, damit ich das endlich hinter mich gebracht habe. So habe ich den Prolog gelesen, aber irgendwie fiel mir das schwer, vor allem weil ich die vielen Seiten vor mir sehe, die ich mir damit aufbrummen würde. So dachte ich, dass ich vielleicht doch erst mal wieder was Dünneres lese und habe mir "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Judith Kerr geschnappt. Aber auch der Anfang dieses Buches konnte mich momentan nicht so richtig packen. Jetzt bin ich echt am Grübeln, was ich lesen will. Ich kann mich echt nicht entscheiden...

Samstag, 9. Oktober 2010

Weekly Events 13

Wart ihr schon mal auf einer Buchmesse bzw. wollt ihr nochmal zu einer, wenn ihr noch nicht wart? Was ist für euch das Besondere an dieser Messe?

Also ich war letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse (oder vorletztes Jahr?) und war sehr entäuscht. Mich hat es gelangweilt. Überall waren Stände mit Büchern! Aber ganz ehrlich - das gleiche habe ich auch in Buchshops wie Buch Habel, Thalia etc. - nur schöner und gemütlicher! Es ist schön und gut, dass auch Autoren "auftreten", aber als ich dort war, war nirgendwo etwas los. Entweder war ich immer zur falschen Zeit am falschen Ort oder ich habe alles verpasst, was interessant hätte sein können. Wie dem auch sei, hat es mir nicht gefallen, weswegen ich auch irgendwie kein Interesse habe, da noch einmal hinzugehen, obwohl ich in der Nähe von der Buchmesse wohne - 20 min Bahnfahrt. Das einzige, was mich gereizt hätte, wäre das Treffen mit anderen Bloggern, aber dieses Jahr konnte ich mich nicht großartig damit auseinander setzen, weil ich viel zu tun habe und mit anderen Sachen beschäftigt bin. Wenn ich das nächste Mal mehr Zeit habe, werde ich mich in der Hinsicht mehr engagieren und mal schauen, ob ich auch wieder hingehen werde.

Freitag, 8. Oktober 2010

Mein Leben als Mensch von Jan Weiler

Inhalt: Dieses Werk enthält die gesammelten Kolumnen von Jan Weiler, in denen er über allerhand Themen diskutiert und Anekdoten seiner lustigen Familie erzählt.

Meine Meinung: Jan Weiler hat einen erfrischenden Schreibstil, den ich ich schon in "Maria, ihm schmeckt's nicht" bemerkt hatte. Hier kommt diese Spritzigkeit fast noch besser rüber, da die relativ kurzen Kolumnen auf den Punkt gebracht sind und man so ein kurzweiliges Lesevergnügen hat. Besonders freute ich mich auf weitere Geschichten von seinem italienischen Schwiegervater, der mir in "Maria, ihm schmeckt's nicht" bereits so sehr ans Herz gewachsen ist. Aber hier lernt man auch den Rest seiner kleinen Familie lieben - besonders seinen sechsjährigen Sohn Nick. Zudem kann man sich mit diesen lustigen Geschichten auch sehr gut identifizieren, weil man als Leser das eine oder andere auch schon selbst auf irgendeine Art und Weise erlebt hat. Da die Kolumnen unabhängig voneinander sind, gibt es zwar keinen Spannungsaufbau oder dergleichen, aber das tut dem Werke keinen Abbruch. Man fühlt sich stets gut unterhalten und kann es kaum erwarten, die nächsten Seiten zu lesen.

Fazit: 4 von 5 Punkten
℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten 
Verlag: Kindler; Auflage: 4 (18. September 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3463405717 
ISBN-13: 978-3463405711

Donnerstag, 7. Oktober 2010

[Gedicht] Why?

Why?


So tell me why you had to lie

Please tell me why, oh why

So tell me why or I have to die

I have to die, oh why


Tell me what’s going on

Was anything wrong?

Why don’t we get along?

Anymore


This is an emergency

You weren’t true to me

Let this be a fantasy

This is an emergency

This lie doesn’t let me be

Please set me free


So tell me why you had to lie

Please tell me why, oh why

So tell me why or I have to die

I have to die, oh why


Just let me see

Is it because of me?

Do you want to flee?

From us


There was no guarantee

That we live happily

But now I see

There was no guarantee

That you don’t split up with me

Now I let you be


So tell me why you had to lie

Please tell me why, oh why

So tell me why or I have to die

I have to die, oh why

Mittwoch, 6. Oktober 2010

[Aktion] Ich frage mich selbst... 07

Aus welchem Buch könnte man eine Serie machen?

Ständig werden Bücher verfilmt, ob "Harry Potter", "Twilight" oder "Das Bildnis des Dorian Gray". Zu Serien werden nur wenige Bücher gemacht. Ein aktuelles Beispiel ist "Vampires Diaries". Dabei finde ich Serien viel besser, da man da viel mehr erzählen kann. In Filmen wird meist sehr viel Wichtiges weggelassen, was mich als Zuschauer sehr entäuscht. Auf der anderen Seite wird in Serien zwar dann wiederum viel hinzugedichtet, aber die Grundstory wird dafür komplett ausgereizt und deshalb oft nicht verfälscht. "Harry Potter" hätte ich mir übrigens supergut als Zeichentrickserie vorstellen können - in sieben Staffeln! Und auch "House of Night" fände ich eine supergute Jugendserie. Allerdings weiß ich, dass "House of Night" auch verfilmt werden soll. Sehr schade... Die Produktionsfirmen sollten ihre Entscheidungen überdenken, finde ich.

Dienstag, 5. Oktober 2010

[Gedicht] Try to get him out of your mind

Wer mich kennt, weiß, von wem dieses Gedicht handelt.

Try to get him out of your mind

I know he’s not good for you
And actually you know it, too
But you cannot leave this guy
So I have to ask you why
This man is very bad
And that makes you sad
So I do not understand
Cause he does only pretend
I think his love is not true
That’s why I give you this clue
Leaving him is the perfect trick
Or else you will become sick
Sometimes you have complained
That you feel completely drained
But you don’t change your life
Instead you think of getting his wife?

Try to get him out of your mind
I advise you not to be so blind
I know that will take some time
But forget him and soon you’ll feel fine

Usually I don’t dictate any rule
But please be sensible and not a fool
Think about the things he did
All the suffering he created
Don’t say I shouldn’t give a damn
You deserve a better man
Someone who will treat you better
Who will write you a love letter
Someone who won’t mistreat you
So that you are feeling blue
Better search for another guy
Who does not like to lie
I know it is hard for you
But what I say is really true
There’s no love but only hate
So leave him, do not hesitate

Try to get him out of your mind
I advise you not to be so blind
I know that will take some time
But forget him and soon you’ll feel fine

Don’t forgive him anymore
Instead you should ignore
What he says to impress you
So that you believe he’s true
Don’t go back to this man
Instead forget him and then
Everything will be all right
Believe me, there won’t be a fight
I tell you, don’t stay with him
Otherwise it is sink or swim
You know, I only want the best
It’s not only an act of protest
I don’ want to be the judge
But I really hate him so much
So I have to do all I can do
To tell you he’s not the right man for you

Try to get him out of your mind
I advise you not to be so blind
I know that will take some time
But forget him and soon you’ll feel fine

Montag, 4. Oktober 2010

Buch-Stöckchen (123 Seiten)

Das Stöckchen habe ich bei Cara und vielen anderen gesehen und mir heute mal mitgenommen.

Die Regeln:

1. Schnapp dir ein Buch, das mindestens 123 Seiten hat.
2. Schlag das Buch auf Seite 123 auf.
3. Lies die ersten fünf Sätze auf dieser Seite und poste die drei darauffolgenden.

Mein Buch: "Mein Leben als Mensch" von Jan Weiler

Ausgewählte Schicksale werden von Peter Zwegat besucht, damit dieser sich ein Bilde von der trüben finanziellen Lage machen und helfen kann. Herr Zwegat berlinert, wiegt den Kopf hin und her und rollt die Augen, wenn et janz dicke kommt.
Die meisten überschuldeten RTL-Deutschen besitzen mutig gestaltete Sofabezüge, viele Katzen und viele Fernbedienungen.


Ha, wenn das nicht mal gute Zeilen sind, die aufmerksam auf das Buch machen, dann weiß ich auch nicht!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Ich schreibe wie...

Das habe habe ich in Bianca's Blog gefunden und musste den "Test" auch gleich machen. Herausgekommen ist folgendes bei mir:

Franz Kafka


Hätte ich ja nie gedachte, dass mein Schreibstil so sei wie der von Franz Kafka. Schreibe ich etwa so rätselhaft?

Na ja, ich wünsche euch auf jeden Fall noch einen schönen Feiertag!

Samstag, 2. Oktober 2010

Weekly Events 12

Sucht euch 5 Bücher aus eurem Regal:

1 Fantasy Roman
1 romantischer Roman (Kann auch einen Frauenroman sein)
1 Jugendbuch
1 historischer Roman
1 Klassiker.

Nehmt auch von jedem Buch die Seite 100 vor und schreibt beim ersten Buch den ersten Satz von dieser Seite.
Beim zweiten Buch den zweiten Satz, beim dritten Buch den dritten Satz, beim vierten Buch den vierten Satz und beim fünften Buch den fünften Satz.

Dann ist eure Aufgabe die Sätze in die Reihenfolge zu bringen, dass der kurze Text einen Sinn geben!

Das war jetzt gar nicht mal so leicht, weil ich keine romantischen oder Frauenromane lese... Ich hoffe, "Ben liebt Anna" geht auch! ^^

1. "Gezeichnet" von P.C. Cast und Kristin Cast
2."Ben liebt Anna" von Peter Härtling (hat nur 90 Seiten, weswegen ich diese nehme)
3. "Stormbreaker" von Anthony Horowitz
4."Die Päpstin" von Donna W. Cross
5. "Effi Briest" von Theodor Fontane

Es gab aber noch etwas anderes, das alle, Lehrer und Schüler, gemeinsam hatten. Nein. Ein einladendes Schloss aus vergangener Zeit - ruhig und beschaulich. Mit einer Gewissheit, die wunderbar und erschreckend zugleich war, wußte sie, was sie zu tun hatte. Er ist gerade vornehm genug, um sich alles als schön aufreden zu lassen, was bunt aussieht und viel Geld kostet.

Also Sinn macht das jetzt nicht wirklich... Deshalb schreibe ich es ein wenig um:

Es gab aber etwas anderes, das alle, Lehrer und Schüler im House of Night, gemeinsam hatten. Mut? Nein, doch nicht. Aber sie lebten in einem einladenden Schloss aus vergangener Zeit - ruhig und beschaulich, so sah das House of Night jedenfalls aus. Mit einer Gewissheit, die wunderbar und erschreckend zugleich war, wußte sie, was sie zu tun hatte, als durch das Schloss lief und plötzlich vor ihm stand. Er war gerade vornehm genug, um sich alles als schön aufreden zu lassen, was bunt aussieht und viel Geld kostete und so konnte sie ihm ein Geschenk entlocken.

Na ja, ich habe mein Bestes gegeben!

Freitag, 1. Oktober 2010

Derzeitige Lektüre: Mein Leben als Mensch

Nachdem ich nun "Maria, ihm schmeckt's nicht" gelesen habe, mache ich gleich weiter mit einem Buch von Jan Weiler - vor allem, weil ich die Geschichten rund um den Schwiegervater Antonio echt super finde. Darauf freue ich mich am meisten. Ich hoffe, dass ich mindestens wieder genau so gut unterhalten werde, wie in dem anderen Werk.
Das Buch hatte ich übrigens im August von einer lieben Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen. Damit geht hier noch mal ein herzliches Dankeschön raus! Ich hoffe, ich kann euch dann auch bald die Rezension bieten.