Montag, 31. Mai 2010

Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Auch zu diesem Punkt hätte ich ein schon erwähntes Buch nehmen können - nämlich den Untertan von Heinrich Mann, aber ich will ja keine doppelt aufführen. Deshalb nehme ich an dieser Stelle Georg Büchners "Woyzeck", welches mich schon von Anfang an genervt hat. Allein die Unsicherheit bei der Aussprache des Titels - heißt es nun "Weutscheck" oder "Weuzeck"??? Und dann ist es ja nur ein Dramenfragment, welches eventuell noch unvollständig ist und wobei man die richtige Reihenfolge der Kapitel nicht wirklich weiß. Man kann nur spekulieren - beim ganzen Werk kann man sowieso viel zu viel spekulieren. Das hat mich wirklich gelangweilt. Deshalb gehört es eindeutig zu den ätzenden Büchern, die ich während der Schukzeit lesen musste.

Sonntag, 30. Mai 2010

Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Da ich ja schon Ray Bradburys Fahrenheit 451 während dieser Aktion erwähnt habe, nehme ich heute Effi Briest von Theodor Fontane. Dieses Werk musste ich sogar zweimal während meiner Schulzeit lesen, was mich sehr gefreut hat, weil es dann noch mal ganz andere Perspektiven eröffnet hat. Das erste Mal war in der 10. Klasse. Da hatten wir ein halbes Jahr Zeit dieses Buch und Heinrich Manns "Der Untertan" zu lesen und mussten dann eine Klassenarbeit darüber schreiben, ohne es im Unterricht behandelt zu haben. Nach der Klassenarbeit haben wir dann kurz darbüber geredet, aber mehr nicht. Das zweite Mal durfte ich es dann in der Oberstufe genießen und da hatten wir es dann auch ausführlich besprochen. Effis Schicksal hat mich sehr ergriffen. Irgendwie hat sie ja schon etwas Schlimmes getan, als sie ihren Ehemann betrogen hat. Allerdings konnte man diese Tat irgendwie nachvollziehen. Aber ich möchte hier jetzt keinen Roman schreiben, um das ganze ausführlicher darzustellen. Das ist einfach ein zu weites Feld!

Samstag, 29. Mai 2010

Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest

Diese Wahl hier wird vielleicht einige überraschen, aber ich will unbedingt irgendwann die Bibel lesen. Ich bin ja ein eingefleischter Atheist und Religions-Gegner (sorry, wenn ich jetzt jemanden vor den Kopf stoßen sollte). Und immer wenn ich Argumente gegen Religion, Christentum oder die Bibel äußere, bekomme ich zu hören, ob ich denn überhaupt mal die Bibel gelesen hätte. "Solchen" Leuten reicht nicht, dass ich teilweise die Bibel gelesen habe oder eben durch Erzählungen und anderen Quellen viele Geschichten daraus kenne. Daher will ich die Bibel (aber auch den Koran) mal komplett lesen, damit mir niemand mehr mit diesem Argument kommen kann. Ich finde es ein bisschen traurig... Ich meine, ich muss ja auch nicht Superman gelesen haben, um zu sagen, dass er eine ausgedachte, fiktive Figur ist!

Freitag, 28. Mai 2010

Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt

Also ich habe ja nicht sooooo viele Bücher, weil ich ja meist meine Lektüren aus der Stadtbücherei oder von Freunden ausleihe. Daher habe ich einen ganz guten Überblick mit den Covern und meine Entscheidung fiel mir sehr leicht. "Gezeichnet" von P.C. und Kristin Cast ist meine Wahl. Ich finde es als Hardcover in Schwarz schon sehr edel, außerdem ist es mysteriös und dunkel. Vor allem gefallen mir aber die eingestanzten Ornamente, was dann sogar noch mal ein Erlebnis beim Anfassen ist - also nicht nur für das Auge. Wenn man bedenkt, dass die Original-Bücher nur als Taschenbücher erschienen sind, haben wir Deutschen es doch ziemlich gut, so hübsche Hardcover-Bände geliefert zu bekommen.

Donnerstag, 27. Mai 2010

Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen

Von dieser speziellen Ausgabe habe ich ein paar Bücher - leider nicht alle. Hier habe ich das sechste Buch heraus gepickt, welches "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe ist. Und ich glaube sogar, dass ich es gelesen habe. Kann auch sein, dass ich es nur angefangen habe zu lesen. Aber es ist auf jeden Fall das einzige von dieser Ausgabe, an das ich mich ein wenig erinnern kann. Ich habe auch Moby Dick oder Ivanhoe zum Beispiel, aber diese habe ich nicht gelesn. Auch "Die Abenteuer von Tom Sawyer" habe ich, allerdings hatte ich mal in der Schule eine Jugendausgabe dieses Werkes gelesen, sodass ich nicht mehr die Lust verspührt habe, meine Ausgabe zu lesen. Ach ja, diese Bücher habe ich geschenkt bekommen und ich finde sie irgendwie hübsch. Aber ich denke, sie werden eher noch lange auf meinem SuB verbleiben...

Mittwoch, 26. Mai 2010

Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.

Der Fairness halber habe ich dieses Buch aus meiner hinteren Regalfach-Reihe gezogen. Und da sind wie bei einer ehemaligen Schul-Lektüre angelangt, die ziemlich alt ist, aber ich ausnahmsweise sogar ganz gut fand. Und zwar handelt es sich um "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht. Ich fand es sehr schön geschrieben und konnte mir es sehr gut als Theaterstück vorstellen. Leider bin ich nie in den Genuss gekommen, mir mal eine Vorführung darüber anzuschauen. Vielleicht ergibt sich ja zukünftig die Gelegenheit. Jedenfalls hatten wir das Werk damals in der Oberstufe gelesen und ich mochte es sehr. Das Schicksal des guten Menschen von Sezuan hat mich sehr berührt. Aber es war irgendwie auch lustig und unterhaltend.

Dienstag, 25. Mai 2010

Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.

Ich bin zwar ein Viel- und Gerneleser, aber meist ist es so, dass ich mir Bücher noch ausleihe. Ich habe kein riesiges Bücher-Regal. Viele Bücher sind auch noch in meinem Elternhaus. Hier habe ich ein Regalfach mit zwei Reihen von Büchern. Ich weiß - erbärmlich! Aber irgendwann habe ich ganz viele große Bücherwände! Davon träume ich jedenfalls! ;-)
Jedenfalls habe ich nun das Buch aus der hinteren Reihe genommen, weil ich das Buch aus der forderen Reihe schon vorgestellt habe. So ist "The Tempest" von William Shakespeare heraus gekommen. Auf deutsch ist es "Der Sturm". Dieses Werk musste ich in der Uni lesen, aber ich muss zugeben, dass ich nicht gerne so alte Schinken lese. Aber ich habe eine gute Theatervorführung dieses Dramas gesehen. Das fand ich dann schon sehr stark. Aber lesen tu ich das nicht gerne, wenn ich nicht unbedingt muss...

Montag, 24. Mai 2010

Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit

"Mein Bruder, meine Schwester und ich" von Yoko Kawashima Watkins handelt von der Kindheit der Autorin, die in Armut aufgewachsen ist. Als Kind hatte ich mir das Buch aus unserer Stadtbücherei ausgeliehen und es hatte mich sehr fasziniert. Da meine Familie selbst nicht so viel Geld hatte, hatte dieses Werk mich etwas aufgeklärt, da es mir gezeigt hat, dass es Menschen gibt, denen es noch schlechter ging und z.B. "Wassersuppe" als einziges Mahl am Tag hatten. Letztes Jahr hatte ich mir aus dieser tollen Erinnerung das Buch gekauft und irgendwie hatte es den Zauber für mich verloren. Beim erneuten Lesen fand ich es etwas langweilig. Manchmal muss man etwas bei der Erinnerung lassen - das habe ich nun gelernt.

Sonntag, 23. Mai 2010

Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Ich kann mich leider an kein Buch mehr erinnern, bei dem ich richtig loslachen musste. Es gibt einige Bücher, bei denen ich schmunzeln musste und die ich lustig fand, aber dass "dieser Zustand" das ganze Buch über angehalten hat, daran kann ich mich nicht erinnern. Aber ich habe hier jetzt einfach mal "Schmitz' Katze - Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal" von Ralf Schmitz rausgesucht, weil ich es ziemlich witzig fand. Und als Katzenbesitzer konnte man sehr gut mitfühlen und nachvollziehen, was Schmitz mit seiner Minka so mitmacht. Die Fotos in dem Buch sind sogar fast noch besser, als das, was er erzählt.

Samstag, 22. Mai 2010

Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

"Der Musterknabe" von Patrick Redmond wurde mir lange von einer lieben Freundin empfohlen. Immer wieder schwärmte sie mir von dem Buch vor und schenkte es mir schließlich, sodass ich es dann gelesen habe. Und ich fand das Buch wirklich sehr gut - ich wurde nicht entäuscht. Zwei Schicksale, die sich ziemlich ähneln und schließlich zusammenfinden, zwei Schicksale, die so gleich sind und trotzdem zwei verschiedene Wesen hervor gebracht haben. Doch einer dieser beiden will das nicht einsehen und denkt, sie würden beide gleich denken, was nicht so ist. Dies bringt ungeahnte Gefahren mit sich. Echt spannend und mitreißend. Ich würde es auch weiter empfehlen!

Freitag, 21. Mai 2010

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Puhhhhh! Jetzt musste ich echt lange überlegen und ich hatte diesen Post schon ohne die Nennung eines Titels vorbereitet. Doch jetzt ist mir doch etwas eingefallen. Zwar "liebte" ich das Buch "Das Syndikat der Spinne" von Andreas Franz nicht, aber ich mochte es schon. Es war ein ziemlich guter Krimi. Danach habe ich dann gleich den "Schrei der Nachtigall" von ihm gelesen und von da an "hasste" ich die Bücher von Andreas Franz. In seinen Büchern wird unterschwellig irgendein "Ungläubiger" zum Glauben bekehrt. Bei diesem Werk hier ist die Ermittlerin Julia Durant nicht gerade gläubig, aber sie führt ab und an ein Telefonat mit ihrem Vater, der Pfarrer oder Priester oder so ist. Und da wird dann immer der Glauben unterschwellig hoch angepriesen und erklärt, wie wichtig dieser ist. Beim "Schrei der Nachtigall" ist es nicht anders und nach einer kurzen Internet-Recherche habe ich bemerkt, dass das wohl bei den anderen Werken von Franz nicht anders sein wird. Ich - der ein eingefleischter Atheist ist - fühlt sich dadurch auf den Schlips getreten und ich könnte jedes Mal die Krise bekommen. Schade eigentlich, weil die Geschichten von Franz hier in Frankfurt und Umgebung spielen, sodass man die Orte kennt, die er beschreibt und diese deshalb gut nachvollziehen kann. Wären diese Glaubensfragen nicht unterschwellig in den Werken, wäre ich vielleicht sogar ein Fan von ihm geworden. Aber so...

Donnerstag, 20. Mai 2010

Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin

Ich gehöre zu den (anscheinend vielen, wie ich lese) Menschen, die keine Lieblingsautorin oder Lieblingsautor haben. Ich habe bisher noch keinen Autor gefunden, von dem ich unbedingt jedes einzelne Werk lesen musste oder bei dem ich hartnäckig seine Werke verfolge. Ich habe mich noch nie dabei ertappt, auf einer Autorenwebsite zu stöbern, um zu erfahren, wann das nächste Buch dieses Autors erscheint. Ich bekomme meist sogar als letztes mit, wenn z.B. Dan Brown einen neuen Roman auf den Markt wirft, obwohl ich seine Bücher bisher immer gerne gelesen habe. Aber wenn ich die Aufgabe lösen müsste, würde ich ganz einfach mal Harry Potter (ja, es ist zwar eine Reihe und nicht ein einzelnes Buch, aber sei es drum) von Joan K. Rowling nehmen. Ich liebe die Harry-Potter-Bände und ich muss sagen, dass mich Rowlings Schreibstil buchstäblich verzaubert hat. Bisher habe ich noch keine Bücher-Reihe bzw. mehrere Bücher des ein und denselben Autors in den Händen gehabt, die mir voll und ganz gefallen haben, so wie bei Harry Potter. Die Bücher hatten mich an keiner einzigen Stelle gelangweilt, ich wurde von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten, was bisher kein Buch und schon gar keine Reihe geschafft hat. Sonst hat ja eigentlich fast jedes Werk ein paar Seiten lange Durststrecken! Bei Harry Potter hatte ich nicht das Gefühl! Und das erkenne ich Rowling hoch an und deshalb ernenne ich sie hier einfach mal zu meiner Lieblingasautorin.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Tja, das ist jetzt die erste Aufgabe, die ich nicht lösen kann. Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was mein erstes Buch gewesen sein könnte. Als ich mit dem Lesen angefangen habe, waren das eher Comic- oder Bilderbücher. Aber auch an meinen ersten Roman kann ich mich absolut nicht erinnern. Ich muss sagen, dass ich leider nicht in einer "gebildeten" Familie aufgewachsen bin. So wurde ich von meinen Eltern eher gerne mal vor den Fernseher gesetzt, anstatt dass sie mir ein Buch in die Hand drückten oder mir gar vorgelesen haben. Deshalb kann es auch gut sein, dass ich mein erstes Buch in der Schule gelesen habe. Aber das möchte ich nicht beschwören, weshalb ich diese Kategorie leider diesmal unbeantwortet lassen muss.

Dienstag, 18. Mai 2010

Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Dies war wieder eine Aufgabe, über die ich länger nachdenken musste. Es gibt eigentlich nicht wirklich ein Buch, was ich mit einem besonderen Ort verbinde, weil ich meine Bücher meist entweder zuhause im Bett oder in der Bahn lese. Tolle Orte, nicht? Aber jetzt habe ich doch noch etwas gefunden, und zwar Shakespeares Macbeth. Dieses haben wir in der Schule gelesen, aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich es mit der Schule in Verbindung bringe. Wir haben ja viele Bücher in der Schule gelesen. Dieses Werk verbinde ich vielmehr mit der Schule "außerhalb des Klassenzimmers". Das muss ich näher erklären: Und zwar mussten wir damals in der Oberstufe eine Szene aus Macbeth verfilmen. So drehten wir die Szenen z.B. auf dem Schulhof, einem kleinen Waldstück bei der Schule, in einem kleinen Raum in der Schule, in dem normalerweise Elterngespräche und so stattfanden und sogar auf dem Friedhof! So wurde Macbeth sozusagen zu einem richtigen Erlebnis für mich und ich verbinde damit positive Erinnerungen an die Schule - diese kann nämlich auch Spaß machen!

Montag, 17. Mai 2010

Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

"The Tales of Beedle The Bard" von J.K. Rowling erinnert mich an eine liebe Freundin, die mir das Buch geschenkt hat, was ich sehr, sehr lieb von ihr fand. Und es war einfach eine tolle Überraschung! Und zwar waren wir kurz vor Weihnachten 2009 in der Buchhandlung, weil sie sich die bereits in Englisch erschienenen "House of Night"-Bände besorgen wollte. Da stieß ich auf diese Märchensammlung aus Harry Potter. Doch ich konnte mich einfach nicht entscheiden, ob ich das Buch kaufen wolle oder nicht. Einerseits hatte es mich total gereizt, aber andererseits wollte ich nicht schon wieder Geld für ein Buch ausgeben, wo ich doch noch einen ganzen SuB zuhause habe. Na ja, jedenfalls verließen wir dann den Buchladen und die besagte Freundin drückte mir plötzlich eine Tüte in die Hand und meinte: "Frohe Weihnachten!" Ich war total perplex! Ich hatte gar nicht damit gerechnet, weil ich ja auch nicht gesehen habe, dass sie das Buch mitgenommen und bezahlt hatte. Sie hat mir einfach mal so dieses Werk geschenkt. Das fand ich so süß von ihr! Und die Märchen darin sind auch superklasse. Ich kann dies nur jedem Harry-Potter-Fan oder auch Märchenfan empfehlen (also man muss noch nicht mal Harry Potter gelesen haben, um die Märchen darin zu mögen). Hiermit danke ich noch mal dieser lieben Freundin!!!

Sonntag, 16. Mai 2010

Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Puh... Hierfür musste ich echt lange überlegen, denn eigentlich lese ich kaum ein Buch mehr als einmal. Es gibt wenige Ausnahmen, welche sich durchaus wiederholen könnten. Und so bin ich auch daran gegangen: Welches Buch würde ich gegebenenfalls nicht noch mal lesen? So bin ich zum Beispiel so vorgegangen, dass ich die Bücher ausgeschlossen habe, die ich eventuell einmal mit meinen Schulklassen besprechen könnte (ich bin Lehramtsstudent mit den Fächern Deutsch und Englisch). Außerdem habe ich vor einiger Zeit ein Buch gelesen, was ich schon mal als Kind gelesen hatte und so dachte ich mir, vielleicht lese ich eines meiner schon gelesenen Bücher doch noch mal in zehn oder zwanzig Jahren. Wer weiß das schon? Und so habe ich kräftig überlegt, welches Buch ich wohl nie, nie, nie mehr anrühren werde. Und da bin ich (leider) auf die Biss-Reihe gekommen. Die Bücher habe ich nämlich gerne gelesen. Na ja, eher gesagt Band 1, 2 und die zweite Hälfte von Band 4 habe ich gerne gelesen. Band 3 und die erste Hälfte von Band 4 fand ich schon sehr langatmig. Das ist auch eines der Gründe, warum ich die Reihe wohl nicht noch mal in die Hand nehmen werde. Darüber hinaus werden alle Teile ja nun auch verfilmt und die Filme finde ich nicht sehr gut. Das hat mir die Bücher vielleicht auch ein wenig vermiest (zusammen mit dem ganzen Hype). Wenn ich die Bücher noch mal beginnen würde, würde ich wahrscheinlich nur diese ätzdenden Schauspieler vor mir sehen etc. Das werde ich mir wohl nicht antun. (Sorry, wenn ich hiermit einige Fans angreife!)

Samstag, 15. Mai 2010

Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

Das Buch, was man immer und immer wieder lesen kann, ist "Der beste Hund der Welt" von Sharon Creech. Ich hatte ja es ja bereits hier rezensiert. Man kann es auch im Original gut und schnell lesen. Ich bin ein sehr langsamer Leser, aber selbst ich kann es in einer halben Stunde durchlesen. Das Werk kann mich immer wieder vom Neuen verzaubern und in den Bann ziehen. Dies ist das perfekte Buch für Zwischendurch, also für den kleinen Zeitvertreib. Am besten ist es, wenn man die deutsche und englische Fassung besitzt, so kann man diese beiden Versionen immer wieder abwechseln und man denkt, man lese irgendwie immer etwas Neues.

Freitag, 14. Mai 2010

Tag 4 – Dein Hassbuch

Mein absolutes Hassbuch ist "Der Untertan" von Heinrich Mann. Wir mussten es in der zehnten Klasse zusammen mit Effi Briest von Theodor Fontane lesen. Effi Briest gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Das erwähne ich hier deshalb, damit man nicht denkt, ich hasse den Untertan, weil es eine Schullektüre war. So ist es nämlich nicht. Wir haben viele gute Bücher in meiner Schulzeit gelesen, aber dieses gehört wahrlich nicht dazu. Nicht nur, dass ich es total langweilig fand, nein, ich fand es zudem äußerst anstrengend zu lesen. Die Sprache war mir damals zu ungewohnt und unverständlich, sodass ich der Geschichte nur mit Hilfe einer Lektürenhilfe folgen konnte. Nach einem halben Jahr Lesezeit (in der wir wie gesagt auch Effi Briest lesen mussten), schrieben wir dann eine Klassenarbeit darüber, ohne es jemals in der Schule besprochen zu haben. Aber zum Glück war unsere Lehrerin damals gnädig und hat nichts Kompliziertes gefragt, sodass ich dank der Lektürenhilfe doch noch eine Eins geschrieben habe. Trotzdem ist mir das Buch immer in schlechter Erinnerung geblieben und habe ich es nie wieder angefasst und werde es wohl nicht mehr anfassen. Es ist nur noch in meiner Büchersammlung, um damit anderen zeigen zu können, was für "hohe Literatur" ich besitze! ;-)

Donnerstag, 13. Mai 2010

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Natürlich habe ich sehr viele Bücher, die zu meinen Lieblingen zählen. Dazu gehören zum Beispiel die Harry-Potter-Bände oder das hier im Blog schon vorgestellte "Der beste Hund der Welt" von Sharon Creech. Aber wenn ich unbedingt nur ein einziges nennen müsste, dann wäre es Fahrenheit 451 von Ray Bradbury. Die Story finde ich einerseits faszinierend und spannend, sodass sie mich richtig gepackt hatte, andererseits auch sehr tiefgründig und gibt Anlass zum Weiterdenken. Ich bin froh, dass dieses Werk in der Oberstufe als Lektüre eingeführt wurde, denn sonst hätte ich vielleicht dieses gute Buch nie gelesen. Später konnte ich es auch sehr gut noch mal für einen Essay in meinem Studium verwenden. Nicht zu empfehlen ist allerdings die alte Verfilmung von diesem Buch. Darin wurde sehr viel verfälscht und der Hintergrund kommt nicht so wirklich gut heraus. Wer Fahrenheit 9/11 von Michael Moore vielleicht kennt, sollte mal versuchen, die Parallelen zu diesem Buch herzustellen! Das eröffnet noch viele weitere Perspektiven und Gedanken. ;-)

Ach ja, außerdem wünsche ich euch allen einen schönen Feiertag und/oder Vatertag!

Mittwoch, 12. Mai 2010

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Ich habe im Moment sogar zwei Bücher, die ich am liebsten als nächsten lesen würde. Zum einen möchte ich den siebten Band von House of Night endlich anfangen zu lesen, weil der letzte Band ja so spannend mit einem Cliffhanger geendet hat, zum anderen würde ich gerne mal wieder was von Dan Brown lesen, weil ich bisher noch nicht von ihm entäuscht wurde und stets in Spannung gebracht wurde. "Das verlorene Symbol" habe ich sogar jetzt wieder hier liegen, nachdem ich es verliehen hatte. "Burned" bekomme dafür ich demnächst ausgeliehen, aber darauf muss ich noch etwas warten. Na ja, mir mangelt es ja zum Glück nicht an Lektüre momentan. Ich bin ja noch gut mit meinen anderen Büchern beschäftigt.

Dienstag, 11. Mai 2010

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest

Wer meinen Blog verfolgt hat, weiß natürlich, dass ich im Moment das Problem habe, nicht zu wissen, welches Buch ich lesen soll. Deswegen lese ich gerade mehrere Bücher parallel. Ich blättere mal in diesem und dann mal in jenem Werk, aber nichts lese ich so wirklich energisch.
Deswegen wusste ich nicht, welches Buch ich nun "zurzeit" lese. Ich wollte aber jetzt auch nicht schon wieder alle Bücher vorstellen, die ich angefangen habe (das habe ich ja schon in einem vorherigen Post). Nun ja, so zeige ich euch hier das Buch, wovon ich bisher die meisten Seiten gelesen habe. Das wäre dieses hier: "Im Kreis der Familie - Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2008". Bisher habe ich immernhin 92 der 265 Seiten gelesen. Ich finde die Kurzgeschichten bisher sehr spannend. Man kann zwischendurch immer mal eine lesen und das Buch dann wieder zur Seite legen. Wenn ich es durchhabe, gibt es noch mal eine ausführlichere Rezension.

Montag, 10. Mai 2010

31 Tage - Jetzt mache ich auch mit!

So, diese Aktion hatte ich zuerst bei Buchstabensuppe und heute auch bei der Büchersammlerin entdeckt, sodass ich da jetzt auch Lust darauf habe, mitzumachen. Jeden Tag werde ich zu den folgenden Stichpunkten meinen Senf dazu abgeben:

Tag 1 - Das Buch, das du zurzeit liest

Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Tag 4 – Dein Hassbuch

Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautoren/diener Lieblingsautorin

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… empfohlen bekommen hast

Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst

Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit

Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.

Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.

Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen

Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt

Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest

Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt

Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest

Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist

Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!

Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???

Tag 30 – Das Buch, das du zurzeit liest

Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst


Sonntag, 9. Mai 2010

Kurzgeschichten... und Ideenlosigkeit

Im Moment lese ich nebenbei "Im Kreis der Familie - Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2008", in dem lauter Kurzgeschichten abgedruckt sind, die durchschnittlich zehn Seiten lang sind. Diese faszinieren mich gerade sehr, da ich es total klasse finde, wie ich auf so einer beschränkten Seitenzahl schon total in den Bann gerissen werden kann. Bisher war ich eher jemand, der nur lange Texte (sprich Romane) lesen konnte, dachte ich jedenfalls. Aber Kurzgeschichten haben auch einen besonderen Reiz. Man kann diese einfach mal nebenbei verschlingen: Hier mal eine kurz und dann mal wieder eine dort. Und weil diese nicht aufeinander aufbauen und eben nichts miteinander zu tun haben, unterliegt man auch keinem "Lese-Druck".
Durch diese Kurzgeschichten habe ich nun aber auch wieder Lust aufs Schreiben bekommen. Aber ich habe überhaupt keine Idee, wie ich anfangen soll. Nicht mal eine Idee für die Grundgeschichte so einer Kurzgeschichte habe ich... Ich bin total einfallslos. So habe ich jetzt einfach mal den Anfang von einem Roman, den ich irgendwann anfing zu schreiben und nie vollendet habe, genommen und den kurzerhand in eine 15-seitige Kurzgeschichte umgeändert. Ich hoffe, dies war ein guter Start für das weitere Schreiben von Kurzgeschichten. Aber jetzt bräuchte ich nur noch gute Ideen... Für Tipps und Tricks, wie man dabei vorgeht, wäre ich sehr dankbar!

Samstag, 8. Mai 2010

Eine wie Alaska von John Green

Inhalt: Miles entflieht seinem langweiligen Leben und wechselt auf ein Internat, wo er Alaska kennen lernt und sich Hals über Kopf in sie verliebt. Alaska ist anders: Sie ist seltsam, wild und aufregend - ganz anders als Miles. Doch sie hat ein Geheimnis, welches sie umgibt. Die beiden Teenager kommen sich immer näher, bis etwas Schreckliches passiert und Miles' Leben sich schlagartig verändert.

Meine Meinung: Dieses Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, die unter "Vorher" und "Danach" betitelt werden. Beim ersten Teil handelt es sich um eine unterhaltende Teenie-Romanze mit allem, was dazu gehört: Spaß, Herzklopfen, Liebeskummer, Sex und Aufregung. Es herrscht eine mehr oder weniger lockere Stimmung und man will unbedingt wissen, wie sich die Liebe zwischen den Protagonisten entwickelt. Außerdem wird die Spannung dadurch angetrieben, dass die Überschriften der Kapitel auf ein bestimmtes Ereignis hinführen, indem die Tage bis zu diesem genannt werden. Es gibt quasi einen Countdown zu einem Ereignis, auf den man gespannt hinliest. Doch dieses Ereignis ist schockierend und war für mich völlig unerwartet. Die Handlung nimmt eine Wendung und es kommt zu einem Bruch. Aus der Teenager-Geschichte wird eine Geschichte um die Suche nach dem Sinn des Lebens. Die Stimmung schwenkt über zum Traurigen, Depressiven. Auch ich habe eine gewisse Traurigkeit bzw. Entäuschung nach diesem bestimmten Ereignis in der Mitte des Buches erlebt. Danach liest sich das Buch "anders" und nicht mehr so locker. Einerseits ist das ein gutes Stilmittel vom Autor und sehr innovativ, andererseits liest man ab der zweiten Hälfte des Buches etwas "Ungewohntes". Man hat dies nicht erwartet und deshalb bleibt die Entäuschung bis zum Ende hin bestehen. Insgesamt ist "Eine wie Alaska" ein gutes Buch, welches ich gerne gelesen habe. Und ich glaube, wenn ich Alaska kennen gelernt hätte, hätte ich mich auch in sie verliebt.

Fazit: 3 von 5 Punkten
℗℗℗ 

Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 5 (3. Februar 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3446208534 
ISBN-13: 978-3446208537

Freitag, 7. Mai 2010

Tödliche Manga von Sujata Massey

Inhalt: Rei Shimura ist eine Antiquarin, die in Amerika aufgewachsen ist, aber nun in Japan lebt und bei einer Zeitung arbeitet, für die sie nun über Manga (japanische Comics) berichten soll. Als sie sich für eine Gruppe interessiert, die einen Dojinshi (japanische Fan-Comic) herausgegeben hat, wird einer aus dieser Gruppe tot aufgefunden. Shimura macht sich auf die Jagd nach dem Mörder, um diesen Fall aufzudecken.

Meine Meinung: Tödliche Manga ist ein durchschnittlicher Kriminal-Roman, der mir ein unzufriedenes Ende bereitete. Von der Story her gesehen ist es wirklich nichts Besonderes. Doch dieses Buch besticht durch eine andere Art und Weise: Und zwar wird darin durch die Hauptprotagonistin oft die amerikanische mit der japanischen Kultur verglichen, was sehr lustig und amüsant ist. Da im deutschen Fernsehen viele amerikanische Serien laufen, kennt sich der deutsche Leser ganz gut mit der amerikanischen Gesellschaft aus. Doch mit der japanischen gerät man sehr selten in Berührung. Daher fallen die großen Unterschiede ziemlich auf, was das ganze Buch interessant macht. An einer Stelle mockiert sich Shimura beispielsweise über die japanischen Männer am Strand, die mit Vorliebe Stringtangas beim Schwimmen tragen (während in Amerika Männer wohl die Boxershorts bevorzugen). Davon abgesehen lernt man auch viele japanische Begriffe kennen, weswegen das Werk wohl in vielerlei Hinsicht auf irgendeine Art und Weise Wissen vermittelt. Wer auf unterhaltsame Weise die japanische Kultur erfahren möchte und sich nicht von einer durschnittlichen Kriminal-Geschichte abschrecken lässt, der liegt mit diesem Buch richtig.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗ 

Taschenbuch: 384 Seiten 
Verlag: Serie Piper; Auflage: 3 (Juli 2007) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3492241689 
ISBN-13: 978-3492241687

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart von Sarah Kuttner

Inhalt: In diesem Buch befinden sich die Kolumnen von Sarah Kuttner aus der Süddeutschen Zeitung und dem Musikexpress aus dem Jahre 2006. Sarah Kuttner behandelt darin Themen, die dieses Jahr mehr oder minder aktuell waren und die Menschen beschäftigt hatten.

Meine Meinung: Sarah Kuttner war einer meiner Libelings-VIVA- und MTV-Moderatorinnen, doch bisher hatte ich kein Interesse eines ihrer Bücher zu lesen. Selbst "Mängelexemplar" von ihr fiel mir bislang nicht in die Hände. Doch als ich dieses Buch auf einem Mängelexemplar-Tisch (also mit Büchern, die wirklich Fehler haben! ^^) in einem Buchladen entdeckte, dachte ich, für 2,50 Euro kann ich nichts falsch machen und habe es mitgenommen. Und ich muss sagen, dass ich es nicht bereut habe. Dieses Buch kann man immer zwischendurch mal lesen, weil eine Kolumne vielleicht zwei oder drei Seiten hat. Man kann auch gut zwischen den Kolumnen hin- und herspringen oder einige auslassen, wenn einem das Thema dieser nicht interessiert. Aber dazu würde ich nicht raten, denn auch wenn ein Thema vielleicht langweilig klingt, Kuttner kann dieses ins Lustige und Unterhaltende ziehen. Natürlich ist dieses Buch schon ziemlich alt und daher heute nicht mehr ganz so aktuell, was die Themen betrifft. Die meisten sind schon total ausgelutscht und längst passé, aber wenn jemand eine Art Rückblick des Jahres 2006 für sein persönliches Archiv haben möchte, kann ich nur zu diesem Werk raten. Ich musste öfter schmunzeln (wenn auch nicht laut lachen) und fühlte mich stets unterhalten. Eventuell werde ich mir nun auch ihre anderen Bücher besorgen! Dieses Jahr wurde dieses Buch übrigens mit den Kolumnen aus "Das oblatendünne Eis des halben Zweidrittelwissens" in einem einzigen Band unter dem einfachen Titel "Kolumnen" erneut herausgegeben - also noch mal eine gute Gelegenheit zuzugreifen.

Fazit: 3 von 5 Punkten
℗℗℗  

Broschiert: 192 Seiten 
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3 (11. November 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 359617533X 
ISBN-13: 978-3596175338

Mittwoch, 5. Mai 2010

Welches Buch lese ich als nächstes?

Im Moment habe ich das Problem, dass ich einfach nicht weiß, was ich gerade lesen möchte. Ich habe ein paar Bücher hier, die ich im Laufe der letzten Zeit angesammelt habe und die ich jetzt lesen könnte. Aber irgendwie kann ich mich überhaupt nicht entscheiden. Ich stelle sie hier mal eben kurz vor:

Dracula von Bram Stoker
Dieses Buch hatte ich heute begonnen. Doch die ersten zwanzig Seiten fand ich schon ziemlich anstrengend, was vielleicht auch daran liegt, dass ich es im Original lese. Vielleicht interessiert mich auch Draculas Geschichte im Moment nicht… Also dies werde ich wohl noch mal zurück legen.







Little Women von Lousisa May Alcott
In dieses Buch habe ich vorhin auch mal rein gelesen (ebenfalls im Original). Wer kennt noch die alte Anime-Serie „Eine fröhliche Familie“, die damals auf RTL II lief? Davon inspiriert habe ich mir vor einigen Monaten das Buch gekauft. Doch da ich die Geschichte im Grunde auch kenne, interessiert mich dieses Buch im Moment auch recht wenig.






Peter Pan von J.M. Barrie
Wer kennt die
ses Märchen nicht? Tja… Damit habe ich ja schon alles gesagt. Genau wie bei Little Women, kenne ich die Geschichte im Grunde und habe deshalb momentan keine Lust, sie zu lesen. Übrigens habe ich dieses Buch auch im Original hier liegen.







Die Päpstin von Donna W. Cross
Vor kurzem war die Verfilmung dieses Buches im Kino und die meisten haben davon geschwärmt. Auch die Story klingt recht spannend: Eine Frau, die die männlich-dominierte Kirche hereinlegt und Päpstin wird. Doch die fast 600 Seiten schrecken mich gerade noch ab. Will ich gleich wieder eine längere Lektüre starten? Interessiert mich die Geschichte so sehr, dass ich das jetzt unbedingt lesen möchte?





Maria, ihm schmeckt’s nicht von Jan Weiler
Dieses Buch habe ich zu Weihnachten von einer ganz lieben Freundin bekommen. Doch ich weiß eigentlich nichts über dieses Buch, außer dass es witzig sein soll. Im Untertitel heißt es: „Geschichten von meiner italienischen Sippe“. Da ich gerade erst ein enttäuschend unwitziges Buch gelesen habe (welches lustig sein sollte), habe ich erst mal genug von lustiger Unterhaltungsliteratur. Deswegen werde ich dieses wohl auch erst mal beiseitelegen.




Im Kreis der Familie – Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2008
Hierbei handelt es sich um ein Buch mit lauter kurzen Krimigeschichten. So was kann man immer mal zwischendurch lesen, es ist kein Buch, woran man sich setzt und am Stück lesen möchte. Vielleicht werde ich das neben meinem Bett liegen lassen und ab und an darin blättern. Aber als offizielle momentane Lektüre kommt es wohl erst mal nicht in Frage.





Kindheitsbilder von der Gruppe literarisches Fragment Frankfurt
In dieser Anthologie befindet sich ein Text einer lieben Bekannten von mir, weshalb ich mir dieses Buch kaufte. Ich habe auch schon einige Texte daraus gelesen, aber auch hierbei handelt es sich um etwas, was man zwischendurch immer mal wieder lesen kann und nicht in einem Stück gelesen werden muss.







Witchling von Yasemine Galenorn
Dies ist das erste Buch der „Sisters of the moon“-Reihe von Galenorn. Dieses Buch hatte ich bestimmt auch schon dreimal angefangen zu lesen, aber immer kam mir dann ein anderes Buch dazwischen, was ich unbedingt doch noch vorher lesen wollte. Im Moment würde ich es am liebsten auch noch mal zur Seite schieben, da ich ja erst die „House of Night“-Reihe hinter mich gebracht habe und im Moment nicht gleich wieder eine Fantasy-Reihe beginnen möchte. So fällt dieses Buch auch erst mal raus.




Das verlorene Symbol von Dan Brown
Sakrileg und Diabolus habe ich bisher gelesen von Dan Brown. Daher wird mich dieses Werk sicher auch nicht enttäuschen. Aber dieses Buch habe ich gerade heute verliehen, weshalb ich gar nicht darüber nachdenken muss, ob ich es jetzt beginne. :-D







So, was mache ich denn nun? Verzwickte Lage…

Dienstag, 4. Mai 2010

Nicht mein Tag von Ralf Husmann

Inhalt: Till ist verheiratet, hat einen kleinen Sohn und arbeitet in einer Bank. Er führt ein ganz normales, langweiliges Leben, bis seine Bank von Nappo überfallen wird und dieser ihn als Geisel auf eine "spannende" Flucht vom Ruhrgebiet bis nach Holland nimmt, auf dass Till dann mit Nappos Freundin Nadine plötzlich in Frankreich landet und alles irgendwie nicht mehr so ist, wie es bei einer Geiselnahme sein sollte.

Meine Meinung: Ralf Husmann ist einer der Autoren der Kultserie "Stromberg". Deshalb hatte ich mir viel von diesem Buch versprochen. Da ich in letzter Zeit die House-of-Night-Bände gelesen hatte, dachte ich, dieses Buch wäre einmal eine gute, entspannende, lustige Abwechslung. Doch das war leider nicht so. Die Gags und Witze sind unlustig und abgedroschen, die Handlung total langweilig. Es hat mich auf keinste Weise gefesselt und ich hatte ungefähr nach der Hälfte des Buches aufgehört zu lesen und mich wieder anderen Büchern gewidmet. Doch nach der letzten Lektüre von House of Night, dachte ich mir, dass ich es doch mal zuende lese, um hier wenigstens eine Kritik schreiben zu können. Es gibt eigentlich nichts Gutes, was ich zu dem Werk schreiben kann, außer vielleicht, dass man schnell über die Zeilen hinweg fliegen kann und trotzdem den Inhalt gut mitbekomment.

Fazit: 1 von 5 Punkten
 

Taschenbuch: 336 Seiten 
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag GmbH; Auflage: 1. (10. Juni 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596174783 
ISBN-13: 978-3596174782

Montag, 3. Mai 2010

Simpel von Marie-Aude Murail

Inhalt: Simpel ist ein Dreijähriger, gefangen im Körper eines 22jährigen. Sein jüngerer Bruder Colbert hohlt ihn aus der Anstalt und zieht mit ihm in eine Studenten-WG, die Simpel mit seinem Stofftier "Monsieur HaseHase" ziemlich auf den Kopf stellt. Dabei hat Colbert noch mit seinem Liebesleben zu kämpfen...

Meine Meinung: Simpel ist ein anrührendes Werk, dass zwar lustig und amüsant geschrieben ist, jedoch auch tiefgründig zum Nachdenken anregt. Simpel bezeichnet sich selbst als Idiot und beschreibt damit nur, wie ihn die anderen Menschen wahr nehmen. Die Gesellschaft kann nur schwerlich mit geistig Behinderten umgehen und stempelt diese vorn vornherein ab. Auch in der Anstalt hatte Simpel es nicht leicht, weshalb er da nie wieder hinmöchte. Die Verwechslungsgeschichten und das allgemeine Verhalten von Simpel brachte mich oft zum Schmunzeln. Ich denke, meine Einstellung gegenüber Behinderten hat sich verändert und ich kann solchen Behinderungen unvoreingenommener entgegenkommen. So gesehen war der Roman nicht nur lustig und herzergreifend, sondern auch noch auf irgendeine Art und Weise lehrreich. Simpel wird für Jugendliche im Alter von 12 bis 13 Jahren empfohlen, ich denke aber, dass auch Erwachsene damit sehr gut unterhalten sind. Sogar als Geschenkidee würde ich es empfehlen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Broschiert: 304 Seiten 
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 12 (13. Mai 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596806496 
ISBN-13: 978-3596806492

Sonntag, 2. Mai 2010

House of Night – Tempted von P.C. Cast und Kristin Cast


Inhalt: Da bisher erst die ersten beiden Bände von HoN auf Deutsch erschienen sind, möchte ich hier erst mal nichts über den Inhalt des sechsten Bandes erzählen.
Meine Meinung: Da ich hier nicht zu viel verraten möchte, erzähle ich hier nur mal knapp meinen Eindruck von diesem Band der HoN-Reihe bzw. allgemein der Reihe und den Büchern, die ich bisher gelesen habe. Ich war ja vom ersten Band her sehr begeistert, weil endlich mal wieder etwas im Buchhandel erschienen ist, dass das Harry-Potter-Feeling wieder in mir hervor rief. Die Geschichte war erfrischend: Ein Vampir-Internat, in dem Zoey Redbird neben ihrem Schulalltag und den privaten Problemen auch einen Kampf gegen das Böse zu meistern hat! Ich war richtig gepackt! Auch noch beim zweiten und dritten Band. Aber irgendwie wird es von Band zu Band immer düsterer und das ganze Internats-Leben fällt weg. Ich hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich hier schreibe, dass ich mich mittlerweile frage, warum die Reihe noch „House of Night“ heißt, wenn die meiste Handlung gar nicht mehr dort stattfindet. Also die Lektüre des sechsten Bandes hat mich viele Wochen gekostet, in denen ich oft einfach keine Lust mehr hatte, weiter zu lesen. Doch ich habe es durchgezogen! Zum Ende hin wurde es dann doch wieder richtig spannend und deshalb bleibe ich auch weiterhin am Ball und werde auch den nächsten Band („Burned“) lesen. Ich will ja jetzt auch schließlich wissen, wie es weiter geht…
Fazit: 2 von 5 Punkten
℗℗ 

Broschiert: 319 Seiten 
Verlag: Macmillan Publishers (Oktober 2009) 
Sprache: Englisch 
ISBN-10: 0312379846 
ISBN-13: 978-0312379841

Samstag, 1. Mai 2010

Der beste Hund der Welt von Sharon Creech


Inhalt: Das Buch ist in Gedichtform geschrieben, und diese Gedichte stammen von dem Grundschüler Jack, der seine Leidenschaft für Poesie entdeckt. Er schreibt seiner Lehrerin seine Erkenntnisse und übt sich selbst im Schreiben, wobei sein Hauptthema sein Hund Sky ist. Im Laufe des Buches erkennt Jack, dass er seine Gefühle mit dem Schreiben von Gedichten ausdrücken kann.
Meine Meinung: Dieses Werk gehört definitiv zu den schönsten Büchern, die ich je gelesen habe. Ich hatte es mir von einer Freundin ausgeliehen und war sofort so fasziniert, dass ich das Buch innerhalb von einer halben Stunde durch hatte. Es ist nicht sehr dick und deshalb auch schnell zu lesen. Und doch steckt so viel Inhalt darin, welches mich zutiefst berührt hatte. So habe ich mir es gleich auch noch mal im Original (auf Englisch) bestellt, was wirklich auch nicht schwer zu lesen ist. Aber auf Deutsch ist es nicht minder gut. Ich kann es nicht anders beschreiben, als dass es faszinierend ist, wie Jack mit den Gedichten umgeht. Seine wachsende Begeisterung ist ansteckend und man freut sich mit jeder Erkenntnis mit ihm. Und zum Schluss wird es sogar ziemlich traurig und es ist schwer, seine Tränen zu unterdrücken. Das Buch berührte mich zutiefst und ich würde es jedem ans Herz legen. Auch als Geschenk ist es hervorragend geeignet!
Fazit: 5 von 5 Punkten
℗℗℗℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten 
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 3., Aufl. (April 2004) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596851130 
ISBN-13: 978-3596851133