Mittwoch, 1. Dezember 2010

[Adventskalender 2010] Alles still!

"Alles still!" von Theodor Fontane

Es fängt gruselig an, was ich eigentlich nicht unbedingt wollte, aber irgendwie ist es besser, am Anfang der weihnachtlichen Stimmung zu diesem Gedicht zu kommen, als später. Umso näher man dem Fest kommt, desto besinnlicher und irgendwie romantischer soll es doch werden.

In diesem Gedicht geht es um die Stille und Dunkelheit, die der Winter mit sich bringt. Beim lesen stelle ich mir die Nacht vor, Schnee im Dunkeln und wie dieser auf den Straßen und Häusern liegt.
Es ist ruhig, keine Menschenseele, da sich alle in der Wärme ihrer Häuser zurück gezogen haben. Grabesruhe ist es fast schon und ich kann mir bildhaft wirklich die Stadt wie einen Friedhof vorstellen.
Aber andererseits freut man sich, wenn das Fest näher rückt und die Leute beginnen, ihre Fenster mit Lichtern zu schmücken. Und das ist es auch vorbei mit dieser Dunkelheit und es beginnt, romantisch zu werden. Auf Marktplätzen und Hauptstraßen werden ja auch meist Tannenbäume aufgestellt, die dann alles mit ihren Lichtern erleuchten.
Dieses Gedicht kann man also quasi als Ruhe vor dem Sturm ansehen.

Was meint ihr?

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