Mittwoch, 22. September 2010

Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F.

Inhalt: Christiane ist 12 Jahre alt, als sie zum ersten Mal Haschisch probiert. Schon bald darauf drückt sie "H" (Englisch ausgesprochen) - Heroin. Und als sie keinen Weg mehr findet, sich Geld für die Droge zu besorgen, geht sie am Berliner Bahnhof Zoo anschaffen. Ständig begleitet sie die Frage, ob sie das nächste Kind ist, dass sich den goldenen Schuss setzt.

Meine Meinung: Vor vielen Jahren hatte ich bereits den Film gesehen. Und als mir dieses Buch dann im Buchshop vor die Linse kam, musste ich es kaufen. Und ich habe es nicht bereut. Christianes Geschichte reißt den Leser mit. Man lernt und versteht ihre Beweggründe und hofft die ganze Zeit über, dass Christiane weg von den Drogen kommt. Die Jugendsprache ist angemessen, wie ich finde, und wirkt nicht aufgesetzt, wie ich von einigen schon als Kritik vernommen habe. Die Spannung bleibt ständig erhalten und auch wenn die Kapitel sehr lang ausfallen, wird einem nicht langweilig. Zwischendurch liest man noch kleine Abschnitte beispielsweise aus der Sicht der Mutter, um auch ihre Beweggründe zu verstehen. Im Großen und Ganzen ein wohl schockierender, aber mitreißender Roman, den es lohnt, mal zu lesen.

Fazit: 4 von 5 Punkten
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 368 Seiten 
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 8 (November 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3551359415 
ISBN-13: 978-3551359414

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