Mittwoch, 7. Juli 2010

Das verlorene Symbol von Dan Brown

Inhalt: Ein am ganzen Körper tätowierter Hüne lockt unter einem Vorwand den Harward-Dozenten Robert Langdon ins Kapitol, wo dieser die abgetrennte Hand seines Mentors vorfindet. Die Hand ist der Anfang einer Suche nach den geheimen Mysterien, die der Hüne für sich beanspruchen möchte. Langdon soll das Rätsel lösen oder sein Freund wird sterben müssen. Doch nicht nur der Hüne ist hinter dem Geheimnis her, die CIA scheint auch ihre Finger im Spiel zu haben.

Meine Meinung: Erneut liefertee Brown mit diesem Werk einen spannenden Thriller. Anfangs zieht sich die Handlung etwas, doch nach den ersten 200 Seiten wird es ziemlich spannend und man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Zudem ist der interessant gesponnene Plot immer für Überraschungen gut, auch wenn ich nach einiger Zeit über die Kapitel-Cliffhanger lachen musste, die immer ungefähr gleich enden: Mit einer schockierenden Erkenntnis, die dann erst im übernächsten Kapitel offenbart wird - welches dann gleichsam mit einer weiteren schockierenden Erkenntnis endet, usw. Nach ungefähr dem gefühlten fünfzigsten Mal, wenn Browns Figuren sehr überrascht von einer neuen Offenbarung sind, muss man doch auch irgendwie schmunzeln. Ansonsten sind die ständigen Wendungen unterhaltsam und lassen keine Langeweile aufkommen. Die sicherlich Darlegung von pseudowissenschaftlichen Fakten klingt stets logisch und plausibel und auch wenn man weiß, dass diese wahrscheinlich erfunden sind, kommt man doch ins Grübeln und erwecken nicht den Anschein unseriös und von zu weit hergeholt zu sein. Insgesamt war es eine sehr gute und spannende Lektüre.

Fazit: 4 von 5 Punkten
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Gebundene Ausgabe: 768 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover); Auflage: 6 (14. Oktober 2009) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3785723881 
ISBN-13: 978-3785723883

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