Sonntag, 6. Juni 2010

Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist

Bei diesem Thema wusste ich sofort, welches Buch ich hier erwähnen würde. Zwar handelt es sich hierbei um keinen Roman mit einer fiktiven Hauptperson, welche mein "Ideal" verkörpert, aber trotzdem möchte ich es nennen. Es ist nämlich ein Sachbuch von dem Naturwissenschaftler Richard Dawkins. Er ist sozusagen der "Godfather" (Achtung! Sarkasmus!) der Atheisten. Er ist, wenn es um den Atheismus geht, einfach mein Vorbild. Und in "Gotteswahn" steht genau das drinnen, wovon ich selbst auch überzeugt bin. Das beste an diesem Buch war, dass eigentlich alles, was da drinnen steht, genau meiner Meinung entspricht und Sachen enthält, über die ich mir schon lange selbst überlegt hatte und bei denen ich zu den selben Schlüssen kam, wie Dawkins. Ganz ehrlich: Es ist wirklich nicht so, dass mich Dawkins überzeugt hatte und mir Sachen eingetrichtert hat, über die ich vorher nicht so gedacht hatte. Es ist eher so, als hätte Dawkins meine Gedanken gelesen und diese sortiert und geordnet aufgeschrieben. Gut, an einer kleinen Stelle fand ich seine Einstellung etwas bertrieben (er schreibt, dass er es schlimmer findet, wenn Kindern Religion eingetrichtert wird, als wenn sie sexuell missbraucht werden - also kurz und knapp mit meinen Worten zusammen gefasst), aber das wäre das Einzige, und darauf geht er wirklich nur ganz kurz ein. Also zusammenfassend: Dawkins schreibt über seine Einstellung, die mir sehr gefällt und deshalb ist er mein "Ideal".

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen