Freitag, 21. Mai 2010

Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Puhhhhh! Jetzt musste ich echt lange überlegen und ich hatte diesen Post schon ohne die Nennung eines Titels vorbereitet. Doch jetzt ist mir doch etwas eingefallen. Zwar "liebte" ich das Buch "Das Syndikat der Spinne" von Andreas Franz nicht, aber ich mochte es schon. Es war ein ziemlich guter Krimi. Danach habe ich dann gleich den "Schrei der Nachtigall" von ihm gelesen und von da an "hasste" ich die Bücher von Andreas Franz. In seinen Büchern wird unterschwellig irgendein "Ungläubiger" zum Glauben bekehrt. Bei diesem Werk hier ist die Ermittlerin Julia Durant nicht gerade gläubig, aber sie führt ab und an ein Telefonat mit ihrem Vater, der Pfarrer oder Priester oder so ist. Und da wird dann immer der Glauben unterschwellig hoch angepriesen und erklärt, wie wichtig dieser ist. Beim "Schrei der Nachtigall" ist es nicht anders und nach einer kurzen Internet-Recherche habe ich bemerkt, dass das wohl bei den anderen Werken von Franz nicht anders sein wird. Ich - der ein eingefleischter Atheist ist - fühlt sich dadurch auf den Schlips getreten und ich könnte jedes Mal die Krise bekommen. Schade eigentlich, weil die Geschichten von Franz hier in Frankfurt und Umgebung spielen, sodass man die Orte kennt, die er beschreibt und diese deshalb gut nachvollziehen kann. Wären diese Glaubensfragen nicht unterschwellig in den Werken, wäre ich vielleicht sogar ein Fan von ihm geworden. Aber so...

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