Samstag, 25. Mai 2013

Der Trakt von Arno Strobel

Inhalt: Sibylle Aurich erwacht in einem seltsamen Krankenhauszimmer. Sie verlangt nach ihrem Sohn, doch der Arzt erklärt ihr, sie habe gar keinen. Daraufhin flieht sie aus dem Krankenhaus und erhofft sich Hilfe von ihrem Ehemann. Doch er und alle anderen Personen aus ihrem Leben scheinen sie nicht wieder zu erkennen. Was ist nur passiert? Und wo ist ihr Sohn Lukas?

Meine Meinung: Arno Strobel gehörte zu den Autoren, von denen ich noch nichts gelesen hatte, aber dies unbedingt nachholen wollte. Nun habe ich mir diesen Psychothriller durchgelesen und bin positiv von seinem Schreibstil angetan. Die Geschichte beginnt sofort sehr spannend. Ich wurde von Anfang an gepackt und das Buch ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los. Ich wollte unbedingt wissen, was hinter der ganzen Sache steckt und so laß ich das Buch innerhalb von drei Tagen durch. Anfangs hatte ich noch ein klein wenig die Befürchtung, dass das Werk fantastische Anklänge haben könnte, was mir bei einem Psychothriller überhaupt nicht gefällt. Dies wurde glücklicherweise nicht bestätigt und ich lag auf dem Holzweg. Trotzdem fand ich schließlich das Ende des Buches ein wenig an den Haaren herbei gezogen. Die Auflösung wird ein bisschen zu lapidar erklärt, sodass sie mich nicht vollends überzeugen konnte. Jedoch von der Spannung der gesamten Story her, sind Thriller selten so mitreißend und aufregend. Ich habe ziemlich mitgefiebert. Daher empfehle ich dieses Buch unbedingt allen Psychothriller-Fans.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 368 Seiten 
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 7 (1. April 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596186315 
ISBN-13: 978-3596186310

Freitag, 24. Mai 2013

Übersicht [Ich blogge...]

In der Rubrik "Ich blogge..." schreibe ich über Dinge, für die sich kein eigener Blogeintrag lohnt und die vielleicht vom Inhalt dieser Seite hier ein wenig aus der Reihe tanzen. Hier findet ihr eine Übersicht zu den Einträgen, die ich bisher dazu verfasst habe.

Donnerstag, 23. Mai 2013

[Film-Review] Hänsel und Gretel: Hexenjäger

Inhalt: Als Hänsel und Gretel im Wals ausgesetzt werden, bei einer Hexe landen, die sie auffressen möchte und sie diese zum Glück töten können, werden sie zu Hexenjägern. Sie reisen durch das Land und töten diese professionell.

Meine Meinung: Als Märchen-Fan war ich gespannt auf diese Umsetzung von Hänsel und Gretel. Und schließlich konnte mich der Film vollkommen begeistern. Er ist spannend und witzig, die Effekte haben mir auch sehr gut gefallen. Die Charaktere werden überzeugend dargestellt und die Story ist meiner Meinung nach überhaupt nicht platt. Ich könnte mir eine Serien-Adaption dieses Filmes sehr gut vorstellen. Diese Serie würde ich mir dann auf jeden Fall anschauen. Nur der Tod eines Charakters fand ich sehr schade, aber somit wurden dann sogar noch Gefühle in mir freigesetzt. Insgesamt ist es ein richtiges Film-Meisterwerk für mich und ich könnte ihn mir vorstellen, öfter anzusehen.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Regisseur(e): Tommy Wirkola
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Paramount
Produktionsjahr: 2012
Spieldauer: 88 Minuten

Mittwoch, 22. Mai 2013

[Film-Review] Sunday School Musical

Inhalt: Zach muss die Schule wechseln, obwohl sein Chor bei einem Wettbewerb mitmachen sollte. Auf der neuen Schule gibt es auch einen Chor. Dieser hat aber nichts drauf. Und dann droht seinem alten Chor auch noch das Ende. Was soll er tun?

Meine Meinung: Bei einer Bestellung auf amazon haben mir noch 3 Euro gefehlt, um versandkostenfrei bestellen zu können. Also habe ich nach günstigen Filmen geschaut und diesen hier gefunden. Da ich die Highschool-Musical-Filme gerne mag, dachte ich mir, vielleicht wäre dieser auch was für mich. Der Film ist ziemlich christlich und es geht um den Chor einer Sonntagsschule. Doch die christlichen Elemente sind nicht sehr penetrant (und das sage ich als absoluter Atheist!). Die Story erinnerte an eine Mischung aus Highschool Musical und Sister Act 2, wobei in den genannten Filme die Songs und die Performance bzw. das schauspielerische Talent der Akteure um Längen besser sind. Dieser Film ist sehr langweilig und die Lieder konnten mich nicht begeistern. Auch das Finale war wirklich das Gegenteil von spektakulär. Da kommt kein Feeling auf wie beim Finale der oben genannten Filme. Insgesamt bin ich froh darüber, nur 3 Euro bezahlt zu haben. Bei mehr hätte ich mich geärgert.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Rachel Goldenberg
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: KSM GmbH
 Produktionsjahr: 2009 
Spieldauer: 90 Minuten

Dienstag, 21. Mai 2013

Mieses Karma von David Safier

Inhalt: Der erfolgreichen Fernsehmoderatorin Kim Lange wird erst nach ihrem Ableben bewusst, wie sehr sie ihren Ehemann und ihre kleine Tochter vernachlässigt hatte. Dabei hat sie sehr viel schlechtes Karma gesammelt, sodass sie als Ameise wiedergeboren wurde. Nun muss sie gutes Karma sammeln, damit ihre Seele wieder in ein etwas besseres Wesen wiedergeboren werden kann.

Meine Meinung: Von dem Autoren hatte ich schon viel Gutes gehört, sodass ich selbst ein Buch von ihm lesen wollte. Jetzt hatte ich die Chance, dieses Werk von ihm zu lesen, obwohl ich auch ein wenig skeptisch war, ob mir die Geschichte aus dem Blickwinkel einer Ameise gefallen könnte. Doch ich bin nicht enttäuscht. Die Geschichte ist sehr witzig und kurzweilig. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut und so konnte ich mich gut in die Protagonistin (eben auch als Ameise) hineinversetzen. Die Story wird sogar ziemlich interessant und spannend aufgebaut, sodass ich die ganze Zeit mit der Protagonistin mitfiebere und hoffe, dass sie genügend gutes Karma sammeln kann. Witzig sind auch die immer wieder auftauchenden Fußnoten aus der Sicht von der großen literarischen Figur des Casanova, der ebenfalls als Ameise wiedergeboren wurde und auf den Kim in dieser Geschichte (mehrmals) trifft. Insgesamt brachte mich das Buch oft zum Schmunzeln, obwohl ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht hätte. Das Werk ist auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die gerne heitere und lustige Literatur mögen.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
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Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: Rowohlt; Auflage: 35 (2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499244551 
ISBN-13: 978-3499244551

Montag, 20. Mai 2013

Ballade - Der Tanz der Feen von Maggie Stiefvater

Inhalt: Nach den Erfahrungen mit Feen weiß James, dass man ihnen nicht trauen darf. Doch dann taucht Nuala auf, die eine Muse für ihn darstellt und er verliebt sich in sie. Nur hat Nuala nicht mehr lange, zu leben.

Meine Meinung: Dies ist die Fortsetzung von "Lamento"; allerdings spielt im Gegensatz zum ersten Band James und nicht nicht Deirdre die Hauptrolle. Schon der erste Band konnte mich nicht wirklich begeistern, aber weil ich dieses Buch hier schon zuhause hatte und der Vollständigkeit halber, habe ich eben auch "Ballade" gelesen. Im Grunde handelt das Buch von einer Liebesgeschichte zwischen einem musisch begabten Menschen und einer Fee. Sie enthält auch ein wenig Tragik. Leider kommt Spannung nicht wirklich auf. Zudem finde ich teilweise die Sprache bzw. den Schreibstil ein wenig kompliziert. Ich fand anfangs nicht so gut in die Geschichte und habe nicht verstanden, was da eigentlich passiert. Bis zum Ende wurde es zwar immer besser und ein bisschen interessanter, aber insgesamt war es nur eine nette Lektüre. Ich denke, Fans von der Biss-Reihe oder Leser/innen, die tragische Geschichten mögen, könnte dieses Buch durchaus gefallen.

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗ 

Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
Verlag: PAN (1. Juni 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426283115 
ISBN-13: 978-3426283110

Sonntag, 19. Mai 2013

Tintenherz von Cornelia Funke

Inhalt: Meggies Vater Mo hat die besondere Gabe und kann Figuren aus Büchern "herauslesen". Vor neun Jahren hat er dadurch böse Leute aus dem Buch "Tintenherz" herausgeholt, die nun unter der Führung von Capricorn noch mehr Macht kommen wollen. Dafür brauchen sie Meggies Vater und das Buch.

Meine Meinung: Das Buch ist ja in aller Munde und da das Genre mir gefällt, wollte ich es auch unbedingt lesen. Doch irgendwie muss ich zugeben, dass ich mir etwas ganz anderes darunter vorstellte. Die Story ist recht einfach und ich wünschte sie mir wahrscheinlich fantasievoller. Außerdem kann ich mit den Charakteren nicht viel anfangen. Meggie ist noch ganz okay, aber mit der alten Elinor oder dem Schriftsteller Fenoglio konnte ich mich nicht identifizieren. Die Geschichte an sich begann auch sehr schleppend und ich brauchte bestimmt 200 Seiten, bis ich einigermaßen drinnen war. Doch dann wurde das Buch immer spannender und ich wollte wissen, wie es weiter geht. Daher las ich es komplett durch. Das Ende enttäuschte mich dann wiederum, weil alles so abrupt vonstatten geht und für mich zu einfach aufgelöst wurde. Da hätte ich mir auch mehr erwartet. Ingseamt ist es ein ganz gutes Buch, was allerdings sehr weit unter meinen Erwartungen lag. Trotzdem denke ich, dass gerade Kinder daran Spaß haben würden.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Gebundene Ausgabe: 576 Seiten 
Verlag: Dressler; Auflage: 23 (August 2003) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3791504657 
ISBN-13: 978-3791504650