Freitag, 17. August 2018

[kurz angezockt] Tomb of the Mask

Im Playstore ist dieses Spiel gerade auf Platz 1 der Games und da ich gerne so süchtig machende Zocker-Games spiele, habe ich es mal ausgetestet.

Ein wenig erinnert das Spiel an uralte Arcade-Spiele aus der Zeit, als es noch Videospielautomaten gab. Ein wenig sieht es aus wie eine Kombination aus Space Invaders und Pacman.

Man führt eine Figur durch ein Labyrinth. Darin befinden sich Punkte und Sterne, die die Figur einsammeln muss. Durch Wischen bewegt man die Figur - allerdings läuft sie bis zur nächsten Wand durch, denn man kann sie vorher nicht stoppen. Erst wenn eine Wand sie begrenzt, kann man sie in eine neue Richtung schicken. So muss man sie durch logisches Denken durch das Labyrinth führen. Einige Wände darf man nicht berühren, denn dann ist das Spiel vorbei. Außerdem lösen einige Wände bei Berühren eine Falle (z.B. Stacheln) aus, sodass man sie bei Berühren sofort wieder verlassen muss. Das fordert dann auch Schnelligkeit.

Ich habe neun Labyrinthe durchgespielt und diese waren noch sehr einfach. Ich gehe davon aus, dass es von Level zu Level schwieriger wird und man bestimmt ins Knobeln gerät. Das hat sicherlich suchtpotential und daher ist es genau mein Fall. Da ist nicht viel Tamtam und es ist auch vom Spielprinzip her leicht zu verstehen.

Einen großen Kritikpunkt gibt es allerdings, der mich nervt. Der Spielfluss wird dauernd durch Werbeclips gestört. Andauernd poppen Videos auf, die 30 Sekunden andauern und die man sich anschauen muss. Darauf habe ich keine Lust. Scheinbar kann man für 7,99 pro Woche (!!!!!!!) eine Premium-Version erstehen. Aber das ist absoluter Wucher. Das wären ja über 30 Euro pro Monat. Da kaufe ich mir lieber jeden Monat ein neues 3DS- oder X-Box-Spiel. Das ist absolut untragbar.

Donnerstag, 16. August 2018

[Nachgedacht] Merkt sich das Internet alles?

Als ich geboren wurde, gab es das Internet noch garnicht. Es kam erst später und nahm immer mehr das Leben jedes einzelnen Menschen ein. Es mag zwar noch ältere Menschen geben, die damit nichts anfangen können und ihr Leben ganz gut ohne Internet bewältigen, aber ich bezweifle, dass junge Menschen sich ein Leben ohne es vorstellen könnten.

Mit Errungenschaften kommen aber auch Probleme. Jedes Kind hat quasi schon ein Smartphone und stellt damit Dinge an, die gefährlich werden könnten. Cyber-Mobbing steht an der Tagesordnung und Sexting fängt schon in der Grundschule an. Und hört man nicht immer wieder die Laute besorgter Eltern, die versuchen, ihre Kinder vor Fehlern zu bewahren: "Das Internet vergisst nichts".

Ich habe mir in der letzten Zeit sehr viele Gedanken darum gemacht. Ich nutze das Internet nun seit etwa 15 Jahren - und das täglich. Seit es Smartphones gibt sowieso. Und wenn man das Internet durchforstet, findet man auf jeden Fall Dinge, die ich vor 15 Jahren online gestellt habe. Deshalb ist es auf jeden Fall richtig, dass das Internet nichts vergisst. Daher müsste man jedes Mal mehrfach darüber nachdenken, ob man unbedingt ein Foto oder einen Text hochladen sollte. Denn dieses Bild oder dein Geschreibsel könnte dich bis ans Lebensende verfolgen.

Andererseits denke ich mir, dass das Internet mit seiner Fülle sehr schwer zu überschauen ist. Es wäre ein riesiger Zufall, würde man meine geistigen Ergüsse in diversen Foren finden, in denen ich 2003 etwas geschrieben habe. Und wie sollte man diese Wörter denn bewerten? Ich war damals süße 18 Jahre alt. Heute fangen Kinder viel früher an und diese müssen sich ja selbst noch entwickeln. Sollte man ihnen gänzlich das Internet verbieten?

Ich bin auch für den kontrollierten Gebrauch des Internets und fordere Eltern dazu auf, ihre Kinder aufzuklären und ggf. gut aufzupassen, was ihre Zöglinge im World Wibe Web so anstellen. Auf der anderen Seite finde ich, dass man als Nutzer des Internets nicht alles so ernst nehmen muss. Wenn der Arbeitskollege sich unglücklich über politische Entwicklungen auf Facebook ausdrückt, sollte man ihn nicht gleich meiden. Wenn meine Nachbarin plötzlich auf einer Pornoseite zu sehen ist, wie sie mit ihrem Lover vor der Kamera Hoppe Hoppe Reiter spielt, sollte man sie dafür nicht verurteilen. Wenn plötzlich ein kurzes Video auf Youtube erscheint, wie Onkel Rudi besoffen auf einer Geburtstagsfeier auf den Tischen tanzt, kann man einmal drüber lachen. Aber damit in Verbindung zu bringen, dass deren Leben vorbei ist, sie sich bis an ihr Lebensende schämen müssten und am besten niemals mehr einen Job bekommen, ist doch mehr als übertrieben.

Das Internet hat mittlerweile eine hohe Präsenz und jeder hält sich dort irgendwie auf. Mir macht es Spaß und vieles, was das Internet betrifft, gehört zu meinen Hobbys. Manche Menschen verteufeln es ja so sehr, dass sie keine sozialen Netzwerke nutzen, kaum zum Spaß dort unterwegs sind (höchstens im Beruf) und alles meiden, was das Internet zu bieten hat. Damit schränkt man sich selbst meiner Meinung nach ein wenig ein. Meiner Ansicht nach muss man keine Angst vorm Internet haben, höchstens Respekt. Und wie viele Menschen haben ihren "peinlichen" Fingerabdruck im Netz hinterlassen und leben immernoch? Über Paris Hiltons Sextape redet heute kein Mensch mehr. Jeder hat sie bei einer sehr intimen Sache gesehen. Na und? Dafür gehört sie nicht gesteinigt.

Davon abgesehen lässt sich heute durchaus sehr viel aus dem Internet streichen. Gefällt mir ein Foto auf Instagram nicht, lösche ich es. Natürlich kann sich jeder x-beliebige Mensch davon einen Screenshot gemacht haben und es erneut irgendwo hochladen. Aber in Wahrheit juckt es doch keinen. Und selbst wenn: Irgendwann gerät auch das in Vergessenheit. Life goes on. Wer weiß: Vielleicht ist es ja irgendwann normal, dass man statt eines Gesichtsbildes sein Geschlechtsteil als Profilbild in den sozialen Medien nimmt. Who knows? Also immer cool bleiben und nicht den Weltuntergang heraufbeschwören.

Mittwoch, 15. August 2018

[Serienupdate] August 2018

Bis letzten Monat war ich noch im Digimon-Fieber, aber die dritte Staffel habe ich für die neuste Staffel "Power Rangers - Ninja Steel" unterbrochen. Das habe ich jetzt zuende geschaut, aber es ist nicht besonders sehenswert. Ich schaue es nur aus Nostalgie-Gründen, weil ich als Kind die Power Rangers vergöttert habe.

Dann habe ich endlich die dritte Staffel von "Life in Pieces" beendet. Diese Comedy-Serie ist sehr lustig, aber es hat lange gedauert, weil nur wöchentlich eine Folge bei Amazon Prime Video bereitgestellt wurde. Aber jetzt sind alle Folgen verfügbar und ich habe sie durchgeschaut.

Zu guter Letzt entdeckte ich "Ninjago" für mich und habe die erste Staffel durchgeschaut. Hätte niemals gedacht, dass mir das gefallen könnte. Aber nun bin ich bei der zweiten Staffel. Mir gefällt die Serie recht gut. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Dienstag, 14. August 2018

[Film] Die Unglaublichen - The Incredibles

Inhalt: Früher waren Bob als Mr. Incredible und Helen als Elastigirl gefeierte Superhelden. Doch nun haben sie Kinder und leben ihr langweiliges Familienleben. Damit ist Bob nicht zufrieden. Er packt sein altes Kostüm aus und begeht damit einen bösen Fehler.

Meine Meinung: Diesen Animationsfilm habe ich seit Jahren das erste Mal wieder gesehen. Ich hatte ihn in guter Erinnerung. Doch leider musste ich feststellen, dass er mir jetzt nicht mehr so gut gefällt. Der Film beginnt kurz vor der Hochzeit von Bob und Helen, die als Superhelden Mr. Incredible und Elastigirl gefeiert werden. Doch dann wird ein Gesetz erlassen, das die Arbeit der Superhelden verbietet. Von nun leben Bob und Helen ein normales leben. Sie gründen eine Familie und bekommen drei Kinder. Violetta ist die älteste. Sie kann sich unsichtbar machen und Schutzschilde erzeugen. Flash ist superschnell. Baby Jack Jack ist scheinbar der Einzige ohne Kräfte. Doch sie müssen ihre Fähigkeiten unterdrücken und geheimhalten. Bob ist mit seinem Job bei einer Versicherung sehr unzufrieden. Da taucht eine hübsche Frau auf. Sie nennt sich Mirage und macht Bob ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann. Er soll wieder in sein altes Kostüm schlüpfen, doch damit begibt er sich in großer Gefahr. Am Ende braucht er die Unterstützung seiner ganzen Familie, um da wieder raus zu kommen. Das klingt vielleicht recht spannend, ist es aber nicht. Denn die Vorgeschichte nimmt sehr viel Raum ein, sodass die Action zu kurz kommt. Das größte Manko ist allerdings der fehlende Humor. Bei Animationsfilmen ist man mittlerweile den Witz gewöhnt; hier gibt es leider kaum Gags, sodass ich mich beim Anschauen sehr gelangweilt habe. Das ist echt schade. Hoffentlich wird die Fortsetzung besser.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Brad Bird 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Walt Disney 
Erscheinungsjahr: 2004 
Spieldauer: 111 Minuten

Montag, 13. August 2018

[Buch] Call me by your name - Ruf mich bei deinem Namen von André Aciman

Inhalt: Über die Sommerferien zieht der vierundzwanzigjährige Student Oliver bei Elios Familie ein. Der siebzehnjährige Schüler verliebt sich unsterblich in den jungen Mann. Doch darf ihre Liebe sein?

Meine Meinung: Als ich den Verfilmung zu diesem Buch gesehen hatte und ich gehört hatte, dass es ein paar Unterschiede zur Vorlage gäbe, wurde ich neugierig. Daher besorgte ich mir auch das Buch und las es durch. Von der Grundhandlung her, stimmen die beiden überein. Der Erzähler ist der siebzehnjährige Elio, der aus einer sehr wohlhabenden und gebildeten Familie stammt, die den Sommer über in Italien verbringen. Jedes Jahr laden sie einen Studenten ein, der Elios Vater ein wenig bei der Arbeit unterstützt und gleichzeitig an seinem eigenen Studium weiter arbeiten kann. Dieses Jahr ist es der vierundzwanzigjährige Oliver. Elio verliebt sich in ihn und traut sich anfangs nicht, ihm seine Liebe zu gestehen. Der Altersunterschied ist problematisch und so verzweifelt Elio fast an seinen eigenen Gefühlen. Im Gegensatz zum Film ist das Buch sehr kitschig. Es geht die ganze Zeit darum, wie sehr Elio in Oliver verliebt ist. Jede Kleinigkeit an Oliver wird auseinander genommen und hingebungsvoll, voller Emotionen beschrieben. Und das ist leider absolut nicht mein Fall. Von der Handlung her passiert nicht viel. Stattdessen werden seitenlang über Gefühle gesprochen. Ein paar Unterschiede zum Film gibt es schon. So geht Oliver beispielsweise eine Freundschaft zur zehnjährigen Vimini ein, die an Leukämie erkrankt ist. Diese Figur gibt es im Film nicht. Außerdem geht es im Buch noch weiter. Man erfährt am Ende, wie die Beziehung zwischen den beiden weiterging. Aber das ist meiner Ansicht nach unnötig. Ich habe mich beim Lesen leider sehr gelangweilt und finde diese Lektüre einfach nur sehr schnulzig. 

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 288 Seiten 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (9. Februar 2018) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3423086564 
ISBN-13: 978-3423086561

Sonntag, 12. August 2018

[Elementum 3] Lodernde Flamme - Kapitel 5

Beim Frühstück saß das Elementum mit seinen Freunden zusammen und quatschte über die ersten Tage des Praktikums. Nur Iggy war nicht anwesend, weil er ja in Köln war.
Mein Praktikum in der Tanzschule ist die Hölle“, berichtete Aria. „Ich darf den ganzen Tag Spiegel putzen und den Boden bohnern.“
Marina musste sich ein Schmunzeln verkneifen. Sie dachte sich das ja schon.
Bei mir ist es auch nicht besonders toll“, hakte Jojo ein. „Ich langweile mich tierisch. Den ganzen Tag am Empfang stehen und die Leute begrüßen ist nicht gerade lehrreich.“
Dann geht es mir ja noch richtig gut“, sagte Marina. „Ich darf zwar auch nichts machen oder anfassen, aber ich lerne verschiedene Stationen im Krankenhaus kennen und darf einiges beobachten.“
Ihr tut mir alle echt leid“, kommentierte Robin anschließend. „Mein Praktikum bei der E-Wehr ist richtig genial. Heute gehe ich mit einem Wasser-Elementaristen in die Schwimmhalle.“

Samstag, 11. August 2018

[Comic] Stutenkerle von Ralf König

Inhalt: Hier finden sich lauter kurze Geschichten über das Leben, die Liebe, die Probleme von Schwulen - auf lustige Weise erzählt.

Meine Meinung: Über die Comics von Ralf König kann ich mich immer wieder amüsieren. Und dies war auch bei diesem hier der Fall. Teilweise habe ich mich über die Geschichten der schwulen Figuren kaputt gelacht. Es ist einfach großartig. Dabei wird es manchmal politisch inkorrekt und man spürt eine leichte Kritik beispielsweise an Politik und Religion. Das ist genau mein Humor. Die Zeichnungen finde ich auch immer wieder fantastisch. Sie sind erotisch, aber dabei noch so witzig, dass ich sie nicht anstößig finde. Ich würde mir seine Zeichnungen sogar als Poster in die Wohung hängen. Das Cover allein ist schon eines Kaufs wert. Und hinten im Heft gibt es dann noch ein kleines Extra, was ich ganz süß finde. Für mich sind die Comics dieses Künstlers alles Meisterwerke.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗ 

Taschenbuch: 64 Seiten 
Verlag: Männerschwarm Verlag; Auflage: 1 (1. März 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3939542199 
ISBN-13: 978-3939542193