Mittwoch, 16. Januar 2019

[Serie] Tote Mädchen lügen nicht - Staffel 2

Inhalt: Nach dem Selbstmord von Hannah, klagt ihre Mutter die Schule an, weil sie nichts gegen das Mobbing unternommen haben soll. Nun beginnt eine Reihe von Gerichtsverhandlungen, welche alle Beteiligten aufwühlt.

Meine Meinung: Die erste Staffel der Serie beruht auf ein Buch. Eigentlich war damit alles erzählt, aber es wurde eine weitere Staffel produziert. So war ich gespannt, wie die Geschichte nun weitergesponnen wird. Die erste Staffel hatte mich ja nicht wirklich überzeugt. Ich fand lediglich die letzte Folge grandios und sie hat mich dazu bewegt, mir auch diese zweite Staffel anzuschauen. Nachdem Hannahs Mutter von den Kassetten erfuhr, zeigt sie die Schule an, die ihrer Meinung nach das Mobbing hätte verhindern müssen. In jeder Folge steht nun ein anderer Charakter im Zeugenstand. Ähnlich wie in der ersten Staffel erlebt man nun einige Vorfälle erneut in Rückblicken. Andere neue Situationen werden aufgezeigt, welche ich teilweise allerdings nicht überzeugend fand. Mich wunderten Sachen, weil sie in der ersten Staffel (und auch im Buch) nicht erwähnt wurden und meiner Ansicht nach hätten erwähnt werden müssen. So hatte Hannah plötzlich eine Affäre mit jemanden, was in der ersten Staffel nicht ansatzweise angesprochen wurde. Davon abgesehen fand ich die einzelnen Folgen wieder einmal zu lang gezogen und deshalb viel zu langeweilig. Es zieht sich unheimlich. Erst zum Ende der Staffel gibt es wieder interessante bzw. spannende Momente. Das sind aber leider viel zu wenige. Das offene Ende nervt mich ungemein, weil nun klar ist, dass die Serie noch um mindestens eine weitere Staffel verlängert wird. Was soll denn jetzt noch folgen? Wollen sie Hannahs Tod zum dritten Mal aufrollen? Ich bin mir nicht sicher, ob ich mir das noch anschaue. 

Fazit: 2 von 5 Punkten.
℗℗
Idee: Brian Yorkey
Darsteller: Dylan Minnette, Katherine Langford, Christian Navarro, Alisha Boe
Studio: Anonymous Content, Paramount Television, July Moon Productions, Kicked to the Curb Productions
Erscheinungsjahr: 2018
Anzahl der Episoden: 13

Dienstag, 15. Januar 2019

[Serienupdate] Januar 2019

2018 war mein Serienjahr und so viele Serien habe ich glaube ich in meinem ganzen Leben noch nicht geschaut. Mal sehen, ob 2019 auch so ein Serienjahr wird.

Allerdings beginne ich mit den Serien, die ich noch im Dezember geschaut habe. Dazu gehören die 5. und 6. Staffel von "Ninjago". Das sind auch die letzten Staffeln, die auf Netflix verfügbar waren. Nun müsste es mit der siebten Staffel weiter gehen, die es auch bei Amazon Prime Video gibt - allerdings habe ich beim Start der ersten Folge festgestellt, dass etwas fehlt. Und tatsächlich gibt es ein Serienspecial, was zwischen Staffel 6 und 7 spielt. Nun muss ich mir das anschauen. Zum Glück hat mein Patenkind den Kurzfilm auf DVD, sodass ich ihn mir ausleihen konnte. Demnächst schaue ich ihn mir an.

Dann ging es weiter mit der vierten Staffel von "Fuller House". Leider sind es nur 13 Folgen und daher konnte ich die Staffel wieder schnell durchschauen. Ich liebe die Serie und freue mich jetzt schon auf die nächste Staffel.

Ebenfalls beendet habe ich die erste Staffel von "Stranger Things". Die Serie wird ja total gehyped. Ich kann diesen Hype ehrlich gesagt nicht so ganz verstehen. Die Staffel war ganz okay, aber ich habe bei weitem Besseres gesehen. 

Die deutsche Serie "Dark" soll ja ähnlich sein und mir wurde sie empfohlen. Nach der Meinung meines Schatzes soll die Serie sogar besser sein als "Stranger Things". Ich muss aber sagen, dass ich die erste Folge total langweilig fand. Deshalb habe ich bislang noch nicht weitergeschaut. 

Die zweite Staffel von "Tote Mädchen lügen nicht" habe ich nun auch endlich beendet. Das war echt wieder eine Qual. Die Folgen ziehen sich. Das Ende der ersten Staffel war zumindest richtig gut, was bei der zweiten Staffel nicht der Fall ist. So bezweifle ich, ob ich die Serie weiter verfolgt. Die Rezension folgt in den nächsten Tagen.

Ein bisschen lustiger ging es mit der Sitcom "One day at a time" zu. Die Serie hat bislang zwei Staffeln, die ich mir beide angesehen habe. Es hat in der ersten Staffel ein wenig gedauert, bis ich drin war, aber nun liebe ich die Serie. Sie ist nicht nur lustig, sondern hat auch ernstere Themen, was ich toll finde. Die Rezi der zweiten Staffel folgt hier auch noch.

Zudem habe ich wieder ein paar Folgen der Sitcom "The Conners" geschaut. Das ist ja die Fortsetzung von "Roseanne". Jede Woche wird eine Folge auf Amazon freigeschaltet. So komme ich langsam voran. Leider begeistert mich die Serie nicht so sehr. Das ist schade.

Für den Anfang ist das schon eine ganze Menge. Also kann das ruhig so weitergehen.


Montag, 14. Januar 2019

[Serie] One day at a time - Staffel 1

Inhalt: Familie Alvarez hat mit alltäglichen Problemen zu kämpfen: Penelope ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Ihr zur Seite steht die konservative Großmutter Lydia und der penetrante Nachbar Schneider.

Meine Meinung: Auf der Suche nach einer neuen Sitcom, stieß ich bei Netflix auf diese Serie, welche wohl ein Reboot einer Serie aus den 1970ern ist, die ich nicht kenne. In der Neuauflage geht es um die kubanische Familie Alvarez, die in den USA mit ihren alltäglichen Problemen zu kämpfen hat. Penelope ist alleinerziehende Mutter zweier Kinder und gleichzeitig ehemalige Militärsanitäterin. Das belastet sie noch immer. Bei ihnen wohnt die konservative Großmutter Lydia. Ihr anhänglicher Nachbar Schneider, der auch gleichzeitig der Hausmeister ist, ist ständiger Gast bei der Familie. Diese Zusammensetzung ist ganz nett, wenn auch nicht wirklich besonders. Dennoch hat mir die Staffel ganz gut gefallen. Anfangs hatte ich meine Schwierigkeiten, in die Serie hinein zu kommen. Die Gags überzeugten micht nicht und die inhaltlichen Entwicklungen waren mir zu gewöhnlich. Nach einigen Folgen hatte ich die Familie aber relativ lieb gewonnen - besonders die Großmutter. Doch erst die letzten drei bis vier Folgen der Staffel haben mich vollends überzeugt. Da nahm sich die Sitcom ernsteren Thematiken an und damit wurde es viel interessanter und emotionaler. Besonders die letzte Folge rührte mich komplett an, sodass ich sogar einige Tränen verdrücken musste. Meiner Meinung nach sollte man der Sitcom eine Chance geben.

Fazit: 4 von 5 Punkten.
℗℗℗℗

Idee: Gloria Calderon Kellett, Mike Royce
Darsteller: Justina Machado, Rita Moreno, Isabella Gomez, Marcel Ruiz, Todd Grinnell
FSK: 12
Erscheinungsjahr: 2017
Anzahl der Episoden: 13

Sonntag, 13. Januar 2019

[Elementum 3] Lodernde Flamme - Kapitel 24

Während des Unterrichts offenbarte Narius Dreizack seinem Schüer das Vorhaben:
Wenn du etwas tatsächlich über die Natur lernen willst, müssen wir in die Natur gehen. Hier im geschlossenen Raum oder im Internet kann man vielleicht Theoriewissen anhäufen, aber die Natur muss man erleben.“
Was meinen Sie damit, Herr Dreizack?“, wollte Robin wissen.
Morgen machen wir einen Ausflug in den Wald. Das ist schon mit Herrn Argon abgesprochen.“
Halten Sie das wirklich für klug?“, hakte der Siebzehnjährige nach. „Sie wissen noch, was das letzte Mal passiert ist, als ich mit Ihnen draußen war.“
Aber dieser Kelvin ist doch mittlerweile hinter Schloss und Riegel“, argumentierte der dicke Lehrer.
Das ist wahr, aber ich vermute ja, dass er garnicht der Drahtzieher ist.“
Sondern?“, wollte Herr Dreizack wissen.
Robin überlegte kurz, ob er den Namen des Rektors nennen sollte. Aber er wusste ja, dass dies Dreizacks Vorgesetzter war und er ihn auch für diese Stelle vorgeschlagen hatte. Vielleicht steckten die beiden ja unter einer Decke. Also blieb er lieber still und antwortete:

Samstag, 12. Januar 2019

[Serie] Stranger Things - Staffel 1

Inhalt: Als Will auf dem Heimweg von seinen Freunden verschwindet, sucht die ganze Stadt nach ihm. Andererseits taucht plötzlich ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten auf. Etwas Mysteriöses geht vor sich.

Meine Meinung: Diese Serie wird überall unheimlich gehyped und daher wurde ich ebenfalls neugierig. Wie der Titel verrät, geht es um sehr seltsame Dinge in einer Kleinstadt. Die Handlung spielt in den 1980ern, wobei sich die ganze Produktion daran anlehnt, was ultracool wirkt. In den acht Folgen der ersten Staffel geht es um Will, der plötzlich verschwindet. Seine Freunde und Familie machen sich Sorgen und jeder sucht nach ihm. Andererseits taucht ein kahlköpfiges Mädchen auf, was telekinetische Fähigkeiten besitzt. Sie spricht kaum und scheint auf der Flucht vor etwas zu sein. Und dann ist da noch dieses unheimliche Monster. Das alles ist recht interessant, wenn auch ziemlich lang gezogen und verwirrend. Daher stehe ich der Serie zwiegespalten gegenüber. Sie ist außergewöhnlich und erinnert ziemlich an Werke von Steven King. Andererseits würde ich mich über ein rasanteres Tempo und mehr Action freuen. Die Figuren finde ich sehr gut ausgearbeitet und ich glaube, dass man als Fan der Serie bestimmt seinen Liebling hat. Das Ende dieser Staffel lässt leider noch viele Rätsel offen, was ich schade finde. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Fazit: 3 von 5 Punkten.
℗℗℗

Idee: Matt Duffer, Ross Duffer
Darsteller: Winona Ryder, David Harbour, Finn Wolfhard, Millie Bobby Brown
FSK: 16
Erscheinungsjahr: 2016 
Anzahl der Episoden: 8

Freitag, 11. Januar 2019

[FFF] Top 5 Filme 2018

1. Wunder
Das Buch zu diesem Film habe ich ja schon sehr gefeiert, aber der Film hat mich vollends umgehauen, sodass ich ihn mehrmals in diesem Jahr gesehen habe. Er berührt mich jedes Mal wieder, sodass es einfach der beste Film 2018 für mich sein muss.

2. Dieses bescheuerte Herz
Ebenfalls eine berührender Film landet für mich auf dem zweiten Platz. Nach einer wahren Begebenheit konnte mich diese Buchverfilmung packen. Zwar ist ein wenig abgeändert worden im Vergleich zur Buchvorlage und wahren Story hinter dem FIlm, aber dennoch finde ich ihn grandios. Ein Film, bei dem man wieder einmal Tränen verdrücken muss.

3. Bohemian Rhapsody
Dies war der letzte Film, den ich 2018 gesehen habe und leider erst im Januar 2019 rezensieren konnte. Es geht um die Band Queen, von der ich nie ein Fan war. Man kennt die Lieder, aber mehr hatte ich mit ihr nichts zu tun. Der Film konnte mich aber packen und in den Bann ziehen. Es ist eine interessante, zum Nachdenken anregende Geschichte eines legendären Musikers.

4. Avengers: Infinity War
Ein Jahr ohne einen Superheldenfilm in der Top 5-Liste? Das gibt es bei mir nicht. In 2018 konnte mich der schockierend endende Avengers-Film überzeugen. Dieses Ende ist einfach nur dramatisch und wird wohl als episch in die Filmgeschichte eingehen. Ich bin gespannt, wie es in dieser Reihe weitergehen wird.

5. Le Jeu - Nichts zu verbergen
Überraschenderweise landet ein Netflix-Film auf dem fünften Platz dieser Liste, der so ganz anders und eigentlich unspektakulär ist. Er spielt quasi die ganze Zeit in einer Wohnung und ist dahingegen eine recht billige Produktion. Trotzdem konnte er mich begeistern und zum Nachdenken anregen. Am Ende gibt es noch den ein oder anderen überraschenden Plottwist, weshalb ich ihn richtig gut finde und er hier in der Liste gelandet ist.

Donnerstag, 10. Januar 2019

[Film] Bohemian Rhapsody

Inhalt: Queen gehört zu den erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Hier wird ihre Geschichte von den Anfängen bis hin zum großen Live Aid Konzert erzählt.

Meine Meinung: Natürlich kenne ich einige Songs dieser Band und wenn ich den Namen Queen höre, sehe ich den Leadsänger Freddie Mercury direkt vor mir. Doch viel mehr wusste ich auch nicht. Der Trailer hatte mein Interesse geweckt und so schaute ich mir den Film im Kino an. Es erzählt die Geschichte, wie aus dem aus Sansibar stammenden Farrokh die Legende Freddie Mercury wurde und wie er mit seiner Band Queen die musikalische Welt eroberte. Das ist sehr interessant, aber auch teilweise erschütternd. Er zeigt auf, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Ich habe viele Dinge über die Band erfahren, die mir gar nicht bewusst waren. Trotzdem handelt es sich hierbei nicht um eine langweilige Dokumentation, sondern um einen spannenden und interessanten Film. Die Hauptrolle finde ich genial gespielt. Zwar ging es mir anfangs ein wenig zu flott und ich finde, einige Sachen werden zu schnell abgehandelt, aber das macht den überlangen Film nicht langweilig. Mir kam es dadurch nicht so lang vor. Ich bin sehr begeistert von dem Streifen, was mich sehr überraschte, denn ich bin kein Fan der Band.

Fazit: 5 von 5 Punkten.
℗℗℗℗℗

Regie: Bryan Singer
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: Twentieth Century Fox Home Entertainment 
Erscheinungsjahr: 2018
Spieldauer: 128 Minuten