Samstag, 23. Juni 2018

[Film] Digimon Adventure tri. Chapter 1 - Reunion

Inhalt: Die Welt wird von einem bösen Kuwagamon heimgesucht und die ehemaligen Digiritter müssen sich wieder zusammentun, um den Gegner in die Flucht zu schlagen. Doch das Kuwagamon ist nicht das größte Problem.

Meine Meinung: Als Jugendlicher war ich ein riesiger Digimon-Fan und als ich neulich die letzte Staffel gesehen habe, war ich schwer enttäuscht. Auch die Digimonfilme haben mich nie so richtig interessiert, doch dann stieß ich auf diesen Film, der an die ersten beiden Staffeln der Serie anknüpft. Außerdem ist dies der Start einer neuen Filmreihe, die den 15. Jahrestag der Serie feiern soll. Ich erhoffte mir, dass hiermit die damaligen Emotionen wieder aufflammen. Im Mittelpunkt des Filmes stehen die acht Digiritter aus der ersten Staffel, die mittlerweile etwas älter geworden sind. Ein Kuwagamon taucht auf und sucht Tokio heim. Die acht Digiritter müssen sich wieder zusammentun und es vertreiben. Doch dies ist nicht der größte Feind und so müssen die Jugendlichen auf der Hut sein. Leider muss ich zugeben, dass mich der Film nicht von den Socken gehauen hat. Es gibt einige Kritikpunkte. Der größte Kritikpunkt ist der Stil. Mir hätte gefallen, dass die Zeichnungen wie in der ersten Staffel ausgesehen hätten. Stattdessen sind die Farben düsterer, das Aussehen der Figuren erwachsener. Auch die Animation der Digitationen finde ich sehr lahm und überhaupt bewegen sich die Figuren recht holprig. Für einen Kinofilm ist das sehr schwach. Der zweite große Kritkpunkt ist die Story. Sie ist lahm. Es geht wenig um die Digimon, sondern eher um die zwischenmenschlichen Beziehungen der Digiritter - vor allem zwischen Matt und Tai. Actionreiche Kämpfe kommen kaum vor und wenn, dann sind sie sehr kurz und öde. Der dritte große Kritikpunkt ist das Ende des Films. Es kommt zu einem großen Kampf und Omnimon erscheint. Leider ist dieser Kampf total lahm. Und das Ende bleibt offen. Schön finde ich höchstens, dass ein neuer Digiritter erscheint. Das Partner-Digimon ist Meikuumon, was anscheinend noch eine wichtige Rolle spielen wird. Aber warum wieder ein katzenartiges Digimon? Wir haben doch schon Gatomon. Ich bin gespannt, wie es sich noch entwickeln wird.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Regisseur(e): Keitaro Motonaga 
Komponist: Go Sakabe 
Künstler: Shuhei Arai, Fumi Nanba, Takashi Sakurai, Yuniko Ayana, Shinji Nagaoka, Kôhei Motokawa, Mitsutaka Hirota, Makiko Murakami, Yuko Kakihara, Tohru Nishida, Takaaki Suzuki 
FSK: Freigegeben ab 6 Jahren 
Studio: KSM Anime 
Erscheinungsjahr: 2015 
Spieldauer: 85 Minuten

Freitag, 22. Juni 2018

[Comic] Unterm Wolkenhimmel 4 von Karakarakemuri

Inhalt: Weilt das Schlangenmonster Orochi immer noch unter den Lebenden? War Tenkas Tod umsonst? Das gilt es in diesem Band herauszufinden.

Meine Meinung: Nach drei Bänden dieser Mangareihe, durch die ich mich quasi hindurchgequält habe, begann ich mit dem vierten Band von sechs Bänden. Wenn ich sie nicht schon zuhause gehabt hätte, würde ich sie nicht lesen, denn ich finde sie unheimlich langweilig. Auch dieser Band kann mich leider nicht überzeugen. Der älteste Bruder der Kumo-Brüder ist tot und damit sollte die Gefahr gebannt sein. Doch die Wolken über der Insel verziehen sich nicht und daher geht man davon aus, dass Orochi noch lebt. Das Schlangenmonster erscheint alle 300 Jahre und sucht die Bewohner der Insel heim. Bald soll es wieder soweit sein und nun muss weiter nach dem Wirt des Monsters gesucht werden. Das klingt eigentlich recht interessant, ist es aber nicht. Es kommt keine Spannung auf. Ständig tauchen mysteriöse, neue Figuren auf, um die viel Wind um nichts gemacht wird. Ich frage mich, was das soll. Manche Figuren kann ich schon garnicht mehr auseinander halten. Zudem verstehe ich oft Dinge nicht. Die Bilder sind manchmal undeutlich und auch die Sprechblasen sind nichtssagend. Das ist anstrengend und nervig. Ich habe das Gefühl, dass vieles zwischen den Zeilen verlorengeht. Durch die letzten beidne Bände werde ich mich auch noch quälen und dann habe ich es geschafft.

Fazit: 1 von 5 Punkten.
 

Taschenbuch: 200 Seiten 
Verlag: KAZÉ Manga; Auflage: 1 (4. Dezember 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 2889212270 
ISBN-13: 978-2889212279

Donnerstag, 21. Juni 2018

Ausflug nach Montabaur

Vor ein paar Tagen war ich in Montabaur. Vor ein paar Jahren war ich bereits einmal dort, um einen Bekannten beim Umzug zu helfen. Allerdings hatte ich mir die Stadt nicht angesehen. Das wurde nun nachgeholt und ich bin ziemlich begeistert.

Leider habe ich nur wenig Fotos gemacht, die ich hier zeigen kann, da ich mit einer großen Gruppe dort war und viele Fotos mit ihnen gemacht habe. Diese kann ich hier leider nicht präsentieren. Aber ich habe auf jeden Fall vor, noch einmal dorthin zu gehen und dann werde ich noch mal ein paar Fotos für den Blog schießen.

Die Innenstadt von Montabaur sieht wunderschön aus. Sie hat noch etwas Altertümliches. Es gibt viele Fachwerkhäuser und demnach auch einige Skulpturen und Brunnen zu entdecken. Etwas weiter oben kann man das gelbe Schloss von Montabaur sehen. Es ist das Wahrzeichen der Stadt. Ich habe mich sehr gefreut, denn - HEY! - es ist gelb!

Ich schaute mir den großen Markt, das alte Rathaus, die Kirche St. Peter in Ketten, den Wolfsturm und auch die Stadtmauer an. Obwohl die Innenstadt recht überschaubar ist, kann man so vieles entdecken und mir gefällt einfach der Flair dort.

Es war tolles Wetter und so gönnten wir uns ein Eis. Bei dem Eiscafé, bei dem wir waren, kostete eine Kugel einen Euro (in Frankfurt ist 1,20 Euro Standart) und es gab für Kinder Streusel kostenlos auf die Kugel. Ich bekam als Erwachsener ein Stück Wassermelone. Das fand ich sehr nett. Überhaupt fand ich die Leute dort sehr sympathisch.

Was ich mir unbedingt dort noch ansehen möchte, ist das Outlet. Überhaupt würde ich gerne in Geschäfte gehen. Das habe ich dieses Mal nicht geschafft. Aber bestimtm beim nächsten Besuch.

Mittwoch, 20. Juni 2018

[SchreibUpdate] Juni 2018

Wahrscheinlich wird dieses Update sehr kurz, weil ich in den letzten Wochen überhaupt nichts in Sachen Schreiben getan habe. Zunächst einmal war ich krank und zum anderen musste ich dann im Beruf viel nachholen. So blieb keine Zeit fürs Schreiben.

Aber das heißt nicht, dass sich nichts bewegt. Ich möchte noch nicht zu viel verraten, aber eines meiner Werke wird noch mal überarbeitet. Das nehme ich mir für die nächsten Wochen vor und dann kann ich hier vielleicht eine großartige Ankündigung loswerden. Man darf gespannt sein.

Dienstag, 19. Juni 2018

[Abgebrochen] Love Letters to the Dead und Lippenbekenntnisse eines Strichers

In den letzten zwei Wochen war ich nicht der fleißigste Leser, was vielleicht daran liegen könnte, dass ich auch nicht die richtigen Werke in die Hand genommen habe. Zwei Bücher musste ich abbrechen, weil sie mir leider überhaupt nicht gefallen haben.

Das erste Buch ist "Love Letters to the Dead" von Ava Dellaria, was im ersten Moment total interessant klang. Hier geht es um ein Mädchen, dessen Schwester verstorben ist. Sie bekommt in der Schule die Aufgabe, einem verstorbenen Prominenten einen Brief zu schreiben. Sie entscheidet sich für Kurt Cobain, weil er der Sänger der Lieblingsband ihrer Schwester war. Das Mädchen beginnt, ihre Geschichte mit diesem Brief zu verarbeiten und schreibt nun auch andere Stars an wie Amy Winehouse oder Judy Garland. Ich erhoffte mir eine interessante und berührende Geschichte, doch leider hat sie mich nur gelangweilt. Irgendwie konnten mich die ersten Briefe nicht erreichen und so brach ich das Buch nach etwa 75 Seiten ab.

Das zweite Buch war ein Spontankauf bei Medimopds. Mir fehlten noch ein paar Cent für einen Kauf ohne Versandgebühren. Also nahm ich mir den erotischen Roman "Lippenbekenntnisse eines Strichers" von William Maltese mit. Dass die behandelten Sexszenen explizit sein würden, dachte ich mir. Das finde ich auch nicht weiter schlimm, sonst hätte ich mir ja so ein Buch nie gekauft. Doch leider fand ich die Handlung mehr als plump und richtig bescheuert. Hier erzählt ein junger Mann, wie er zum Beruf des Strichers gefunden hat. Schon als Jugendlicher ließ er sich für sexuelle Handlungen bezahlen. Diese Geschichte wäre nicht weiter schlimm, wenn nicht in jedem Kapitel von einem neuen Freier die Rede wäre und alles etwa gleich und vor allem gleich simpel ablaufen würden. Mir fehlten die Hindernisse und Herausforderungen. Das ist leider absolut uninteressant. Da halfen auch die Sexszenen nichts. Angeregt hat es mich nicht. Ich habe das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen.

Nun möchte ich mich wieder guten Büchern zuwenden und hoffe, dass ich so bald nicht mehr so Fehlgriffe lande.

Montag, 18. Juni 2018

[Peros Hassliste] Juni 2018

1. Fußball WM 2018
Ich bin kein Fußballfan, aber alle vier Jahre schaue ich mir gerne mal die WM an und fiebere bei Deutschlandspielen mit. Dieses Jahr boykottiere ich die WM, aufgrund einiger Zwischenfälle (Stichwort Erdogan) und der Tatsache, dass sie in Russland (Stichwort Putin) stattfindet. Das kann und will ich mir nicht ansehen.

2. Mein Gedächtnis
Ein Gedächtnis ist dazu da, dass man sich an Sachen erinnert. Doch meines lässt irgendwie nach. Ich muss mir so viele Dinge merken, dass mein Hirn überlastet ist. Geburtstage oder andere wichtige Termine gehen einfach verloren. Warum kann mein bescheuertes Gedächtnis sich nicht mehr merken? Das ist total doof! Ich muss mich daran gewöhnen, wichtige Dinge im Handy zu speichern.

3. Unkreativität
Derzeit habe ich irgendwie eine Art Kreativitätsflaute. Ich habe keine Ideen mehr und auch keine Lust, irgendwas zu machen. Ich schreibe nicht, ich male nicht, ich bastle nicht und nicht mal aufs Lesen habe ich so richtig Lust. Am liebsten hänge ich vor der Glotze und lasse mich berieseln. Das nervt mich. Ich brauche neue schöpferische Energie und tolle Einfälle. Ich hoffe, das ändert sich bald wieder.

Sonntag, 17. Juni 2018

[Lady Diamond 1] Kapitel 18

Bin ich tot?
Für sie fühlte es sich so an, als würde sie in der Luft schweben. Eine Wärme durchflutete sie. Sie hatte Angst, die Augen zu öffnen, da sie nicht wusste, was sie erwartete. Als sie es dann endlich tat, sah sie einen weißen Nebel um sich herum. Sie war nicht mehr im Park und auch die Schattenritter waren nicht mehr da.
„Wo bin ich?“, fragte sie in das Nichts hinein.
Da erschien eine ihr bereits bekannte Erscheinung aus weißem Licht vor ihr.
„Hallo, Lorena“, sprach sie sanftmütig.
„Bin ich tot?“, platzte es aus der Schülerin heraus.
„Nein“, sagte die Stimme. „Du bist in einer Art Tiefschlaf. Ich rede aus deinem Innern zu dir und möchte dir heute meine Geschichte erzählen.“
„Wer bist du?“, hakte Lorena nach.
„Ich bin die Hüterin der magischen Edelsteine und komme von sehr weit her. Die magischen Edelsteine haben sehr viel Macht und ich habe dafür gesorgt, dass diese Kräfte nicht in die falschen Hände geriet. Und falls eine böse Macht das Universum bedrohte, nutzte ich die Kräfte, um sie zu vertreiben.“